Diesel-Krise und Fahrverbote Lungenarzt kritisiert Kabinettsbeschluss zu Grenzwerten

Fahrverbote an hoch belasteten Straßen sind aus Sicht der DGP sinnvoll.
Foto: dpaFahrverbote an hoch belasteten Straßen sind aus Sicht der DGP sinnvoll. Foto: dpa
Paul Zinken

Berlin. Um Fahrverbote wie in Essen und Gelsenkirchen zu vermeiden, hat das Kabinett das Immissionsschutzgesetz geändert. Diesel-Sperren sollen erst ab einer Stickoxid-Belastung von 50 statt 40 Mikrogramm verhängt werden dürfen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) kritisiert das als gefährlich.

Es gebe „gute Gründe“ für den niedrigen EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, sagte DGP-Präsident Klaus Rabe unserer Redaktion. „Wenn Menschen mit Atemwegsproblemen und Lungenvorerkrankungen regelmäßig erhöhte Werte einatmen,

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