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Sommerflaute Auf 2,351 Millionen: Arbeitslosenzahl steigt im August leicht an

Von dpa

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Im August herrscht auf dem Arbeitsmarkt traditionell Sommerflaute. Foto: Imago/Christoph HardtIm August herrscht auf dem Arbeitsmarkt traditionell Sommerflaute. Foto: Imago/Christoph Hardt

Nürnberg. Die Arbeitslosenzahl ist im August etwas gestiegen und liegt nun bei 5,2 Prozent. Eine ganz normale Entwicklung, wie die Experten erklären.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August im Vergleich zum Vormonat um 26.000 auf 2,351 Millionen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Jobsucher um 194.000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Punkte auf 5,2 Prozent.

Ein Anstieg der Arbeitslosenzahl im August ist üblich. Denn viele Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen melden sich im Sommer zunächst arbeitslos. Auch Unternehmen halten sich während der Betriebsferien mit Neueinstellungen zurück. In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Jobsucher in dem Monat im Schnitt um 24.000 gestiegen. Rechne man aber Saisonschwankungen heraus, sei sie sogar um etwa 5000 zurückgegangen, erklärten die Ökonomen.

Optimismus in der Wirtschaft

Grund für die guten Aussichten ist die robuste Wirtschaft in Deutschland. In vielen Firmen haben sich die Aussichten trotz internationaler Handelskonflikte zuletzt wieder etwas verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hatte jüngst zum ersten Mal seit neun Monaten zugelegt, die befragten Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage besser als im Juli.

Vor allem die Konsumlust der Verbraucher trieb die Konjunktur an. Der private Verbrauch werde von Lohnzuwächsen und der historisch guten Lage auf dem Arbeitsmarkt gestützt, wie Fachleute erläuterten. Der Arbeitsmarkt helfe sich damit quasi selbst.



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