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30.08.2018, 02:02 Uhr KOMMENTAR

Ifa: Smart in jeder Hinsicht

Kommentar von Nina Kallmeier

Google-Assisteng und Alexa erhalten in immer mehr Geräten Einzug. Sprachassistenten und künstliche Intelligenz gehören auf der Ifa in Berlin zu den großen Trends. Foto: Britta Pedersen/dpaGoogle-Assisteng und Alexa erhalten in immer mehr Geräten Einzug. Sprachassistenten und künstliche Intelligenz gehören auf der Ifa in Berlin zu den großen Trends. Foto: Britta Pedersen/dpa

Berlin. Intelligenz und Vernetzung, das sind zwei große Trends der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin. Ein Kommentar.

Geräte werden smarter – in jeder Hinsicht. Das zeigt die Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin wieder einmal. Schlaue Induktionsfelder, eine Staubsauger-Wischmopp-Kombination oder ein mit Sensoren gespicktes Stirnband, das nicht nur die Tiefschlafphase des Trägers erkennen, sondern diese auch mittels Audiosignal verlängern kann, sind da nur einige Beispiele.

Bei der einen oder anderen Neuerung mag sich Otto Normalverbraucher fragen: Braucht es das? Die Antwort lautet: Nein. Doch die Ifa zeigt, was möglich wäre. Und gerade im Haushalt ist das Interesse an intelligenten Anwendungen groß. Laut Branchenverband Bitkom hat jeder vierte Bundesbürger mindestens eine Smart-Home-Anwendung zu Hause. Tendenz steigend.

Über eine Sprachsteuerung mittels Home Connect oder Alexa geht die Intelligenz jedoch auch auf der Ifa nicht hinaus. Das tut der Euphorie keinen Abbruch. Der Markt wächst. Trotz negativer Schlagzeilen wie über mithörende Lautsprecher werden diese Anwendungen vor allem als praktisch empfunden.

Im Bereich Fernseher zeigt die Ifa jedoch auch: Die neue Generation der TV-Geräte ist dem aktuellen Filme-Standard in Sachen Auflösung weit voraus. Da hat der Kunde – leider – durch die Neuerung keinen Mehrwert.


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