Investitionsmenge erhöht Diakovere schließt mit positivem Ergebnis ab

Von epd

Der Diakoniekonzern „Diakovere“ ist auf Wachstumskurs. Symbolfoto: Oliver Berg/dpaDer Diakoniekonzern „Diakovere“ ist auf Wachstumskurs. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Hannover. Niedersachsens größter Diakonie-Konzern „Diakovere“ hat das Jahr 2017 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.

Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Ulrich Anke am Freitag in Hannover erläuterte, seien mit 35 Millionen Euro sechs Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr investiert worden. „2017 war ein erfolgreiches Jahr“, sagte Anke. Zugleich bleibe vor allem der Krankenhausbereich ein „hochanspruchsvolles Umfeld“. Der Konzern hatte in der Vergangenheit vier Jahre lang Verluste verzeichnet, bevor er 2015 und 2016 wieder schwarze Zahlen schrieb. Im vergangenen Jahr lag der Gewinn bei 1,7 Millionen Euro.

Zu den Zukunftsprojekten zählt nach den Worten von Unternehmensgeschäftsführer Stefan David der geplante Neubau eines Mutter- und Kind-Zentrums auf der Bult in Hannover zum Ausbau der geburtshilflichen Versorgung in der Landeshauptstadt. Zudem werde das Friederikenstift erweitert und dabei unter anderem die zentrale Notaufnahme neu aufgestellt. „Die Patientenversorgung in Hannover wird sich in den kommenden Jahren erkennbar verbessern“, sagte David. Das Land fördere die Großprojekte mit mehr als 65 Millionen Euro. Diakovere beteilige sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag an den Investitionen.

Der Sozialkonzern „Diakovere“ ist mit rund 4.600 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 330 Millionen Euro Niedersachsens größter Diakonie-Konzern. In seinen drei großen Krankenhäusern werden jährlich rund 57.000 Patienten stationär und 103.000 Personen ambulant versorgt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN