Auftragsbestand gestiegen Satelliten beflügeln Bremer Raumfahrtkonzern OHB

Von dpa

Galileo-FOC-Satelliten aus Batch 2 werden zur Verladung am Standort von OHB in Bremen vorbereitet. Foto: OHB SE/Arne WinterboerGalileo-FOC-Satelliten aus Batch 2 werden zur Verladung am Standort von OHB in Bremen vorbereitet. Foto: OHB SE/Arne Winterboer

Bremen. Der Satellitenbau hat den Bremer Raumfahrtkonzern OHB auch im ersten Halbjahr 2018 weiter wachsen lassen. Der Auftragsbestand stieg um 6 Prozent auf fast 2,4 Milliarden Euro.

Mehr als 80 Prozent entfielen dabei auf das Satellitengeschäft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dieses bescherte der OHB SE trotz höherer Abschreibungen einen Überschuss von fast 12,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 12,1 Mio.). Der Umsatz nahm um etwa 15 Prozent auf rund 384 Millionen Euro zu.

Das Ergebnis dämpften die Investitionen in die Entwicklung einer kleinen Satellitenplattform und Produktionshallen für die neue europäische Trägerrakete Ariane 6. Auch das langsam auslaufende Ariane 5-Programm machte sich nach Angaben eines Unternehmenssprechers bemerkbar. OHB fertigt einen Großteil der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo. Auch der Bau von Wetter- und Radarsatelliten ist für das Unternehmen ein einträgliches Geschäft.


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