"Smart Labeling" Warum Lebensmittelhändler ihr Obst und Gemüse mit Laser beschriften

Von jkk und dpa

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Die großen Lebensmittelhändler wie Aldi, Lidl, Edeka und Rewe bemühen sich zunehmend, den Verpackungsmüll aus Kunststoff zu reduzieren – eine Möglichkeit: das "Smart Labeling". Foto: EdekaDie großen Lebensmittelhändler wie Aldi, Lidl, Edeka und Rewe bemühen sich zunehmend, den Verpackungsmüll aus Kunststoff zu reduzieren – eine Möglichkeit: das "Smart Labeling". Foto: Edeka

Hamburg. Immer mehr Supermärkte und Discounter markieren Lebensmittel per Lasertechnologie mit Logo und weiteren Informationen.

Erst verschwanden die Plastiktüten aus den meisten Supermärkten, jetzt geht es auch den Etiketten bei Obst und Gemüse an den Kragen: mittels dem "Smart Labeling"-Verfahren. Dabei werden die Lebensmittel per Lasertechnologie mit Logo und weiteren Informationen versehen. Der gebündelte Lichtstrahl trägt dabei Pigmente der äußersten Schalenschicht ab und brennt sozusagen das Logo in die Frucht ein. Diese "natürliche" Kennzeichnung habe keinen Einfluss auf Geschmack, Qualität oder Haltbarkeit, betonen die Händler.

Am Mittwoch teilte nun Edeka mit, dass man sein 2017 begonnenes Projekt zur Laser-Kennzeichnung von Bio-Obst und -Gemüse "konsequent weiter ausbaut" – und nach Mango, Ingwer, Süßkartoffel und Kokosnuss aus ökologischer Erzeugung künftig auch Avocados, Kiwis, Wassermelonen, Kürbisse, Zitrusfrüchte und Gurken per Laser beschriftet. "Perspektivisch können somit 50 Millionen Etiketten und Folien pro Jahr eingespart werden – das entspricht rund 50 Tonnen Verpackungsmaterial", heißt es weiter.

Auch bei anderen Lebensmittelhändlern werden Laserbeschriftungen eingesetzt: So lässt beispielsweise Rewe Bio-Avocados und Bio-Süßkartoffeln seit einigen Monaten markieren. Zudem verkündete Discounter Netto im Mai stolz, dass nun Bio-Ingwer und Bio-Gurken ein "Smart Labeling" bekommen. Eine Sprecherin sprach damals von "einem großen Schritt hin zu weniger Verpackungsmüll."


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