China zieht an VW-Konzern mit bestem Halbjahr in der Unternehmensgeschichte

Von dpa

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Im wichtigsten Markt China lieferten die VW-Konzernmarken in der ersten Jahreshälfte knapp zwei Millionen Neuwagen aus - ein Plus von 9,2 Prozent. Foto: Hauke-Christian DittrichIm wichtigsten Markt China lieferten die VW-Konzernmarken in der ersten Jahreshälfte knapp zwei Millionen Neuwagen aus - ein Plus von 9,2 Prozent. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr erstmals über 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit an seine Kunden ausgeliefert.

Das entsprach einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stiegen die Verkaufszahlen um 4,1 Prozent gegenüber dem Einzelmonat 2017 auf insgesamt 958 600 Neuwagen, wie das Unternehmen in Wolfsburg mitteilte. „Hinter uns liegt das beste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte“, sagte Konzern-Vertriebschef Fred Kappler.

In allen Kernregionen habe man bei den Auslieferungen deutlich zulegen können. Im zweiten Halbjahr erwartet der Konzern allerdings wegen der neuen Abgastests des Standards WLTP eine Durststrecke.

Es werde Auswirkungen auf die Auslieferungen geben, sagte Kappler. „Einige Fahrzeuge werden wir vermutlich später als geplant an Kunden übergeben“, erklärte er.

Am VW-Stammsitz Wolfsburg hält der Konzern nach den Werksferien tageweise die Bänder an. Grund: Er kommt mit der Zertifizierung verschiedener Varianten nicht hinterher. Im September greift der für Neuwagen verbindliche neue Abgastest-Standard WLTP.

Im wichtigsten Markt China lieferten die VW-Konzernmarken in der ersten Jahreshälfte knapp zwei Millionen Neuwagen aus - ein Plus von 9,2 Prozent. Im Monat Juni allerdings hielten sich die Kunden wegen der Senkung der Einfuhrzölle auf Importwagen zum 1. Juli zurück: Der Absatz sank um 2,2 Prozent auf 308 400 Neuwagen.

Deutlichen Auftrieb erlebte das Geschäft in Brasilien, wo der Absatz im ersten Halbjahr um 22,6 Prozent auf 174 400 Fahrzeuge zulegte. Auch in Russland stiegen die Auslieferungen zweistellig. In den Vereinigten Staaten betrug der Zuwachs 6,3 Prozent, auf dem Heimatmarkt Deutschland legten die Konzernmarken um 4,6 Prozent zu.


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