Eurogruppenchef Centeno Neue Milliarden für Griechenland bis Ende März

Von dpa

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Mario Centeno, portugiesischer Finanzminister und Eurogruppen-Präsident. Foto: Maurizio GambariniMario Centeno, portugiesischer Finanzminister und Eurogruppen-Präsident. Foto: Maurizio Gambarini

Brüssel. Griechenland hat nach Angaben von Eurogruppenchef Mario Centeno alle Voraussetzungen für die Auszahlungen neuer Hilfen erfüllt und kann ab Mitte März mit einer Tranche von 5,7 Milliarden Euro rechnen.

Es werde erwartet, dass das Direktorium des Eurorettungsschirms ESM dies freigebe, sobald Verfahren in nationalen Parlamenten abgeschlossen seien, erklärte Centeno am Freitag.

Die Umsetzung der Vorbedingungen zeige, dass die griechische Regierung sich dem Hilfsprogramm und und weiteren Reformen verpflichtet fühle. „Wir haben jetzt die letzte Etappe des ESM-Griechenland-Programms erreicht“, erklärte der portugiesische Finanzminister. „Die vierte und letzte Überprüfung läuft. Das gilt auch für die technischen Arbeiten für mögliche neue Schuldenerleichterungen.“

Griechenland habe die bereits seine Rückkehr an die Finanzmärkte begonnen, fügte er hinzu. Die Regierung in Athen arbeite an einer langfristigen Wachstumsstrategie. Diese werde entscheidend für die Zeit nach dem jetzigen Hilfsprogramm.

Die Eurofinanzminister hatten schon Ende Januar der Auszahlung weiterer Hilfsmilliarden an Griechenland unter der Bedingung zugestimmt, dass letzte Spar- und Reformmaßnahmen noch umgesetzt werden. Griechenland ist seit 2010 auf internationale Finanzhilfen angewiesen. Im Gegenzug muss das Land einschneidende Spar- und Reformmaßnahmen umsetzen. Im derzeit laufenden dritten Hilfsprogramm stehen bis 20. August 2018 bis zu 86 Milliarden Euro bereit.


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