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Prognose: 2,4 Billionen Yen Toyota steuert auf Rekordmarken zu

Von dpa

Neuwagen stehen bei einem Toyota-Händler. Foto: Marten Van Dijl/ANPNeuwagen stehen bei einem Toyota-Händler. Foto: Marten Van Dijl/ANP

Tokio. Toyota ist zwar nicht mehr der absatzstärkste Autobauer der Welt, diesen Platz überließen die Japaner 2017 dem Rivalen VW. Dafür aber verbessert Japans Branchenprimus weiter seine Bilanz.

Toyota rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit Rekordergebnissen bei Gewinn und Umsatz. Wie der japanische Volkswagen-Rivale bekanntgab, dürfte zum Bilanzstichtag 31. März ein Nettoergebnis von 2,4 Billionen Yen (17,6 Mrd Euro) in den Büchern stehen.

Der Autobauer hob damit seine Prognose an. Im November war der Konzern noch von 1,95 Billionen Yen Gewinn ausgegangen. An Umsatz rechnet Toyota jetzt mit einem Rekordbetrag von 29 Billionen Yen - statt bisher erwarteter 28,5 Billionen. Dazu trägt nicht nur der schwache Yen bei, der für höhere Exporterlöse sorgt, sondern auch eine weitere Senkung der Kosten und Ausgaben.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verdiente die Toyota-Gruppe, zu der auch der Kleinwagenbauer Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, unter dem Strich rund zwei Billionen Yen. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 40,5 Prozent. Bezogen auf das dritte Geschäftsquartal konnte Toyota den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu verdoppeln.

Zwar gelang es den Japanern, den globalen Absatz im vergangenen Kalenderjahr um 2,1 Prozent auf 10,38 Millionen Autos zu erhöhen. Rivale VW konnte jedoch 10,74 Millionen Fahrzeuge an Kunden in aller Welt verkaufen und damit so viele wie nie zuvor. Damit liegt VW das zweite Jahr in Folge vor dem japanischen Konkurrenten. Der deutsche Konzern hatte den globalen Absatz zum Vorjahr um 4,3 Prozent erhöht. Ende Dezember hatte Toyota mitgeteilt, sich fürs laufende Jahr einen Rekordabsatz von weltweit rund 10,5 Millionen Autos vorzunehmen.