Über zwei Millionen Schränke Produktionsrekord bei Häcker Küchen aus Rödinghausen

Gut besucht war die Hausmesse von Häcker Küchen während der „A-30-Küchenmeile“ im vergangenen Herbst. Foto: Norbert MeyerGut besucht war die Hausmesse von Häcker Küchen während der „A-30-Küchenmeile“ im vergangenen Herbst. Foto: Norbert Meyer

mey Rödinghausen. Häcker Küchen aus Rödinghausen bei Melle ist ein führendes Unternehmen seiner Branche. Für 2017 meldet es einen Produktionsrekord.

Der zu den führenden deutschen Küchenmöbelproduzenten gehörende Hersteller Häcker aus dem ostwestfälischen Rödinghausen hat im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Schränke gefertigt und damit so viele wie nie zuvor. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, lag das Mengenwachstum mit sechs Prozent unter dem Umsatzplus von acht Prozent, was auf den Trend zu höherwertigen Küchen hindeute. Der Umsatz belief sich 2017 auf 553 Millionen (Vorjahr: 512 Mio.) Euro.

Auch deutlich mehr Mitarbeiter

Das Wachstum bei den Erlösen sei bei der Häcker Küchen GmbH & Co. KG höher ausgefallen als im Branchendurchschnitt, erklärte das Unternehmen weiter. In Deutschland habe es 332 Millionen Euro umgesetzt und damit über sechs Prozent mehr als 2016, die Erlöse im Export nahmen sogar um zehn Prozent zu und stiegen auf 221 Millionen Euro, was einen Exportanteil von nunmehr 40 Prozent bedeutet.

Auch die Zahl der Mitarbeiter bei Häcker Küchen stieg im vergangenen Jahr deutlich. Ende 2017 beschäftigte das Unternehmen 1551 Männer und Frauen – etwa neun Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Ins neue Jahr gehe man „mit einem guten Auftragspolster“, erklärte Geschäftsführer Markus Sander. Im vergangenen Jahr hatte Häcker Küchen den Neubau eines Werks in Venne im Landkreis Osnabrück angekündigt, das 2020 die Produktion aufnehmen soll.


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