Krieg der unsichtbaren Zahnspangen Bad Essener Kieferorthopäde macht 3M-Konzern Konkurrenz


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Dirk Wiechmanns Bad Essener Firma DW Lingual Systems gehört zu den „Hidden Champions“ der Region, also zu jenen Unternehmen des deutschen Mittelstandes, die aus der Provinz die ganze Welt beliefern. Seine „unsichtbaren“ Zahnspangen, die an der Innenseite der Zähne getragen werden, ordern Kieferorthopäden von Hamburg bis Dubai. Bei der Lingualtechnik werden Brackets – die kleinen Metallplättchen an den Zähnen – und Drähte, mit denen jeder einzelne Zahn mit leichtem Druck an die optimale Position geschoben wird, innen an den Zähnen befestigt. Mithilfe eines computergestützten Verfahrens werden Brackets und Bögen für jeden Patienten individuell hergestellt.

Das Erfolgsmodell des börsennotierten Mischkonzerns 3M, der zuletzt 30,1 Milliarden Dollar Umsatz machte, ist es, Firmen mit hoch spezialisierten technischen Produkten aufzukaufen und damit neue Technologiebranchen zu erschließen. Deshalb kaufte der Konzern 3M 2008 Wiechmanns erste Firma Top Service für Lingualtechnik.

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