Führungswechsel Klein löst Bartsch als OLB-Vorstandschef ab

Von Manuel Glasfort | 19.08.2019, 20:03 Uhr

Personalrochade bei der OLB: Vorstandschef Axel Bartsch wird zum 1. Oktober an die Spitze des Aufsichtsrates der Regionalbank wechseln und den Vorstandsvorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Wolfgang Klein abgeben.

Wie die Oldenburger Bank gestern weiter ankündigte, will der bisherige Aufsichtsratschef Thomas Emde (68) sein Mandat zum 30. September niederlegen. Bartsch übernimmt mit dem Aufsichtsatsvorsitz einen Posten, das er bereits nach der Fusion der OLB mit der Bremer Kreditbank (BKB) und dem Bankhaus Neelmeyer vorübergehend übernommen hatte. Im vergangenen Jahr leitete Bartsch das Kontrollgremium einige Monate, ehe er zum Vorstandschef der OLB bestellt wurde. Seither trieb Bartsch die Neuausrichtung des Instituts voran. Erst im Juni hatte das Oldenburger Traditionshaus die Übernahme der Wüstenrot Bank unter Dach und Fach gebracht und damit ihr Privatkundengeschäft ausgedehnt.. (Hier weiterlesen: Bartsch sucht nach neuem Kurs für die OLB) 

Geschäftlich sieht sich die OLB auf Kurs: Im ersten Halbjahr 2019 belief sich der Gewinn nach Steuern auf 54,3 Millionen Euro, nach 20,6 Millionen Euro im vorherigen Halbjahr. Der Gewinn solle für Investitionen und zur Stärkung der Kapitalbasis genutzt werden, hieß es. Als Gründe für das Gewinnwachstum nannte die Bank die gehobenen Synergien aus der Fusion von OLB, Bremer Kreditbank und dem Bankhaus Neelmeyer, die gute Konjunktur und das Kreditwachstum.