Werder-Legende besucht Weserstadion Wynton Rufer: „Werder macht das richtig gut“

Von Björn Knips und Daniel Cottäus

Kurzes Gespräch nach dem Training: Werder-Legende Wynton Rufer unterhielt sich mit Trainer Alexander Nouri. Foto: Imago/Nordphoto.Kurzes Gespräch nach dem Training: Werder-Legende Wynton Rufer unterhielt sich mit Trainer Alexander Nouri. Foto: Imago/Nordphoto.

Bremen. Werder-Legende Wynton Rufer hat am Freitag im Weserstadion vorbeigeschaut. Er lobte die Arbeit seines Ex-Vereins.

Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren hat er mit Werder den Europapokal der Pokalsieger gewonnen – am Freitagnachmittag schaute die Wynton Rufer, Sturm-Legende des SV Werder Bremen,mal wieder am Weserstadion vorbei. „Bremen ist ja meine zweite Heimat“, schmunzelte der 54-Jährige, der in seinem Heimatland Neuseeland lebt. 1992 hatte Rufer im Europapokal-Finale beim 2:0-Erfolg über den AS Monaco Werders zweiten Treffer erzielt. Dass sich seinem Ex-Verein aktuell wieder die Chance bietet, in einen internationalen Wettbewerb einzuziehen, freut Rufer sehr.

„Kiwi“ mahnt zur Vorsicht

„Natürlich wäre es super, wenn Werder wieder in Europa spielt“, sagte „Kiwi“, mahnte allerdings auch zur Vorsicht: „Erstmal musst du die Punkte holen. Wenn du dreimal verlierst, steckst du wieder ganz tief unten drin.“ Bei Werder würden sie mit dem Thema genau richtig umgehen: „Hier bleiben alle ruhig, das machen sie gut.“

Wynton Rufer trifft sich mit Otto Rehhagel

Nach dem Werder-Training unterhielt sich Rufer noch kurz mit Trainer Alexander Nouri („Ein super Typ!“), ehe er das Stadiongelände wieder verließ. Am Samstag ist Rufer für die DFL als Experte und Co-Kommentator im Einsatz und begleitet Werders Gastspiel beim FC Ingolstadt für die englische TV-Version der DFL. Nach Ingolstadt reist Rufer dafür jedoch nicht, er wird in einem Studio in Köln sitzen. Für den Neuseeländer hat das einen großen Vorteil – er kann sich mit einem alten Weggefährten treffen: In Essen steht ein Besuch bei seinem Ex-Trainer Otto Rehhagel auf dem Programm.


Wynton Rufer spielte von 1989 bis 1994 bei Werder Bremen und erzielte in 174 Bundesliga-Spielen 59 Tore. Mit den Grün-Weißen gewann er nicht nur den Europapokal der Pokalsieger 1992, sondern auch einmal die Deutsche Meisterschaft (1993) und zweimal den DFB-Pokal (1991 und 1994).