1:1-Remis beim Chemnitzer FC Lorenzen rettet Werders U23 einen Punkt

Der Ausgleich: Melvyn Lorenzen (Bremen) trifft mit diesem Schuss zum 1:1, hinten Alexander Bittroff (Chemnitz). Foto: imago/KruczynskiIDer Ausgleich: Melvyn Lorenzen (Bremen) trifft mit diesem Schuss zum 1:1, hinten Alexander Bittroff (Chemnitz). Foto: imago/KruczynskiI

Chemnitz . In letzter Sekunde hat Joker Melvyn Lorenzen die neunte Saisonniederlage von Werder Bremens U23 verhindert. Beim Chemnitzer FC traf der Stürmer in der Nachspielzeit zum glücklichen aber durchaus verdienten 1:1-Endstand.

Noch keine zehn Minuten waren gespielt, da musste Werder-Keeper Eric Oelschlägel hinter sich greifen. Daniel Frahn erzielte die 1:0-Führung der Gastgeber (9.). Nach einem Freistoß der Chemnitzer konnte Sambou Yatabare, der wie schon am vergangenen Spieltag in der U23-Startelf stand, zunächst klären, der zweite Ball landete vor den Füßen von Frahn, der die Kugel ohne große Mühe ins lange Eck haute. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt spielte nach dem „Wachrüttler“ mutig nach vorne, doch fehlte es der Offensive an der nötigen Durchschlagskraft und Werder ging mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Grün-Weißen kamen mit noch mehr Schwung aus der Kabine und bestimmten weiter das Spielgeschehen, doch die ersten nennenswerten Chancen in Hälfte zwei hatten die Gastgeber. Bremens Torwart musste gleich zwei Mal eingreifen. Erst verhinderte Oelschlägel den zweiten Treffer von Frahn (59.), und nur eine Minute später parierte er einen Abschluss aus fünf Metern von Emmanuel Mbende (60.).

Werder gab weiter alles, um den Ausgleichstreffer zu erzielen, und wurde dafür kurz vor dem Abpfiff belohnt. Der zwischenzeitlich eingewechselte Angreifer Melvyn Lorenzen gelang in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleichstreffer (90.+1). Er setzte sich im Strafraum durch und schoss aus das Leder aus elf Metern ins Eckige. Kohlfeldts Elf bleibt nach dem Remis im Tabellenkeller auf Platz 17. Am kommenden Samstag (14 Uhr) trifft Werder zu Hause auf Jahn Regensburg.


Werder II: Oelschlägel - Zander, Verlaat (80. Lorenzen), Rehfeldt, Volkmer - Jacobsen, Aidara (64. Eggersglüß), M. Eggestein, Yatabare - Kazior, J. Eggestein (90. Pfitzner)

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