Fußball Werder darf Heimspiel vor 8500 Zuschauern austragen

Von dpa

Hubertus Hess-Grunewald, Geschäftsführer von Werder Bremen.Hubertus Hess-Grunewald, Geschäftsführer von Werder Bremen.
Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Bremen. Fußball-Bundesligist Werder Bremen darf sein erstes Saison-Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hertha BSC vor 8500 Zuschauern austragen.

Der Bremer Senat erlaubte dem Club am Sonntag, die Kapazität des Wohninvest Weserstadions zu 20 Prozent zu nutzen, teilte Werder im Anschluss an diese Entscheidung mit. Zwar erwartet der Senat, dass in den nächsten Tagen eine bundesweit einheitliche Regelung zur Rückkehr der Fans in die Stadien festgelegt wird. Mit ihrer Entscheidung wolle die Bremer Politik dem Club aber ermöglichen, sich schon einmal mit einem Vorlauf von mehreren Tagen auf ein erstes Spiel vor Zuschauern vorbereiten zu können.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für den SV Werder Bremen. Wir freuen uns über dieses Ergebnis nach einem sehr konstruktiven Austausch mit der Bremer Politik und den Bremer Behörden und bedanken uns für die Weitsicht, uns die Vorbereitungszeit auf die Partie nächste Woche zu ermöglichen“, sagte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald. „Wir freuen uns auf das erste Heimspiel mit Zuschauern seit Ende Februar. Die Fans haben gefehlt. Und auch wenn es jetzt erst ein Anfang ist, so ist es doch ein wichtiges Signal, dass wir uns trauen können, nach Wegen zu suchen, um mit der Pandemie zu leben.“


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