Torschützen aus elf Nationen Werder Bremen ist der Multi-Kulti-König

Von Daniel Niebuhr

Gefährliches Kollektiv: Der Deutsche Max Kruse, der Schwede Ludwig Augustinsson, der Finne Niklas Moisander, der Algerier Ishak Belfodil, der Deutsche Philipp Bargfrede und der Tscheche Theodor Gebre Selassie – sie alle haben für Werder Bremen in dieser Saison schon getroffen. Foto: dpa/Stefan PuchnerGefährliches Kollektiv: Der Deutsche Max Kruse, der Schwede Ludwig Augustinsson, der Finne Niklas Moisander, der Algerier Ishak Belfodil, der Deutsche Philipp Bargfrede und der Tscheche Theodor Gebre Selassie – sie alle haben für Werder Bremen in dieser Saison schon getroffen. Foto: dpa/Stefan Puchner

Bremen. Werder Bremen bringt es nicht nur auf die meisten Torschützen in der Fußball-Bundesliga, für die Bremer haben auch bereits Profis aus elf Nationen getroffen – ebenfalls Liga-Spitze

Werder Bremen hat in der vergangenen Woche auf seiner Internetseite eine interessante Statistik verbreitet. 16 verschiedene Torschützen, verkündete der Verein mit berechtigtem Stolz, stellt Werder in dieser Saison bereits – Schlusslicht Hamburger SV hat, zum Vergleich, überhaupt erst 19 Tore geschossen. Die Bremer sind in dieser Disziplin sogar Bundesliga-Tabellenführer, gleichauf mit Bayern München und Borussia Dortmund. Trainer Florian Kohfeldt betont immer wieder die Tiefe des Kaders: „Wir als Trainerteam haben das große Privileg, eine Startelf aus vielen Spielern auf hohem Niveau zusammenstellen zu können. Das wissen wir zu schätzen.“

Allerdings ist Werder noch in einer anderen Kategorie Spitze – die Kohfeldt-Elf ist auch der Multi-Kulti-König der Liga. Nach dem Tor des Kosovaren Milot Rashica beim 3:1 gegen den 1. FC Köln, haben bereits Profis aus elf Nationen für Grün-Weiß getroffen. Nur Dortmund und RB Leipzig können da mithalten. „Man fühlt sich in dieser Mannschaft einfach wohl“, sagt der Algerier Ishak Belfodil.

Beim 3:1 am 27. Spieltag beim FC Augsburg standen Spieler aus sieben Ländern in der Startelf, gegen Köln waren es acht. Augsburgs Coach Manuel Baum brachte es auf den Punkt: „Werder ist schwer greifbar.“