DFB-Urteil greift am Freitag VfL-Heimpremiere vor „luftig gefüllter“ Ostkurve

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Sie wird am Freitag nur zur Hälfte gefüllt sein: die Ostkurve der Bremer Brücke. Foto: KemmeSie wird am Freitag nur zur Hälfte gefüllt sein: die Ostkurve der Bremer Brücke. Foto: Kemme 

Osnabrück. Wenn der VfL Osnabrück am Freitagabend (19 Uhr) zum ersten Heimspiel der neuen Saison den SV Wehen Wiesbaden empfängt, wird die Ostkurve nicht so gefüllt sein wie sonst.

Bei einigen ist dieses Urteil vielleicht schon etwas in Vergessenheit geraten: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte vor einigen Wochen unter anderem die teilweise Sperrung der Ostkurve verfügt. Am Freitagabend werden für die 4700 Zuschauer fassende Ostkurve nur 2500 VfL-Fans zugelassen. Zudem gilt ein Banner- und Transparente-Verbot (von dem nur der Gästebereich ausgenommen ist). (Weiterlesen: Weitere Details zum Urteil)

Doch die Sperrung war nur ein Baustein des DFB-Urteils. Der VfL muss auch eine Strafe in Höhe von 11000 Euro zahlen. Damit wurden zwei Vorfälle geahndet: Am schwersten wogen dabei die Pyrotechnik-Aktionen beim Spiel in Regensburg am 25. März. In die Entscheidung mit hineingerechnet wurde ein Vorfall aus dem Duell bei den Sportfreunden Lotte am 29. April. Aus dem VfL-Block wurden damals zwei gefüllte Plastikbecher in Richtung eines Lotter Spielers geworfen.

Nach Angaben VfL-Pressesprecher Sebastian Rüther sind für das Spiel am Freitag für die Ostkurve noch 750 Tickets verfügbar.


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