Testspiel: VfL gegen Werder Bremen Die Stimmen der Bremer zum Spiel gegen den VfL Osnabrück

Von Nina Brinkmann

Trainer Alexander Nouri war mit der Leistung seiner Bremer im Testspiel gegen den VfL Osnabrück sehr zufrieden. Foto: Helmut KemmeTrainer Alexander Nouri war mit der Leistung seiner Bremer im Testspiel gegen den VfL Osnabrück sehr zufrieden. Foto: Helmut Kemme 

Osnabrück. Die Werderander zeigten sich nach dem 0:3-Testspielsieg gegen den VfL Osnabrück zufrieden mit ihrer Leistung.

In einem waren sich die Bremer einig: Sie haben einige Minuten gebraucht, bis sie ins Spiel hineingefunden haben. Der Grund lag für Trainer Alexander Nouri auf der Hand: „Für die Osnabrücker startet bereits nächste Woche die Saison. Da hat man gemerkt, wie motiviert sie waren.“ Die Werderander zeigten sich nach dem 0:3-Testspielsieg gegen den VfL Osnabrück zufrieden mit ihrer Leistung. So sieht es auch sein Kapitän Zlatko Junuzovic. „Wir haben am Anfang schwer reingefunden. Aber nach ein paar Ballstafetten ging es besser.“ Es sei wichtig gewesen, dass die Mannschaft viel von hinten heraus gespielt hätte und so viel Ballbesitz wie möglich gehabt habe.

Nouri war ansonsten mit der Leistung des Teams sehr zufrieden: „Es waren gute Kombinationen dabei, haben die Chancen genutzt, aber auch einige liegen lassen. Wir wollten die physischen Grundlagen verbessern. Alle haben Gas gegeben. Es waren schöne Tore, die gut herausgespielt waren.“

Erstes Tor für chinesischen Neuzugang

Mit Neuzugang Yunin Zhang, der sein erstes Tor für die Bremer schoss, waren beide zufrieden. Junuzovic: „Er macht den Weg nach vorne und erarbeitet sich Chancen. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, wie es weitergeht.“ Nouri betonte, dass man Geduld haben müsse mit dem Chinesen: „Wir sollten die Erwartungshaltung nicht sofort zu hoch schrauben.“ Der Neuzugang selbst sagte zu seinem Tor-Debüt: „Es war für mich ein guter Start. Das erste Tor ist etwas Besonderes. Ich will Schritt für Schritt weitergehen.“

Gutes Torwart-Debüt

Sein Debüt im Profiteam gab Torwart Luca Plogmann. Das erst 16-jährige Torwarttalent spielte die komplette zweite Halbzeit und zeigte eine ansprechende Leistung. „Er hat seine Sache gut gemacht. Das hat sich bereits im Training angedeutet. Da hat er schon einen guten Eindruck vermittelt“, sagte Trainer Alexander Nouri. Plogmann selbst war beeindruckt nach seinen ersten 45 Profi-Minuten: „Das ist etwas Besonderes. Ich bin zufrieden.“

Stürmer Johannes Eggestein gab nach dem Spiel Entwarnung. Der 19-Jährige musste in der 77. Minute verletzt ausgewechselt werden. „Ich habe einen Schlag auf den Fuß bekommen. Aber bin dabei nicht weggeknickt, das wird nichts Schlimmes sein.“