Stürmer verlässt die Lila-Weißen VfL Osnabrück: Addy Menga geht zum BSV Rehden

Von Sportredaktion

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Sein letztes Tor für den VfL Osnabrück schoss Addy-Waku Menga zum 1:1 beim FSV Frankfurt am 16. April2017 im Frankfurter Volksbank Stadion. Foto: Moritz FrankenbergSein letztes Tor für den VfL Osnabrück schoss Addy-Waku Menga zum 1:1 beim FSV Frankfurt am 16. April2017 im Frankfurter Volksbank Stadion. Foto: Moritz Frankenberg

Osnabrück. Fußball-Regionalligist BSV Rehden vermeldet ihn als „Königstransfer des Sommers“ auf seiner Homepage: Stürmer Addy-Waku Menga, zuletzt in Diensten des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück, läuft in der kommenden Saison für den Klub aus dem Landkreis Diepholz auf.

„Im zweiten Anlauf hat es für Vereinschef dann doch geklappt“, heißt es etwas verklausuliert und offensichtlich unvollständig auf der Homepage des BSV Rehden über die Verpflichtung des 33-jährigen „Vollblutstürmers“, die offensichtlich eine „Herzensangelegenheit“ von Vereinsboss Friedrich Schilling gewesen sein soll. Trotz weiterer Angebote hat sich Menga offenbar für den BSV entschieden, der in der letzten Saison sportlich eigentlich aus der Regionalliga abgestiegen wäre und nur durch den Aufstieg des SV Meppen die Klasse gehalten hat.

Der in Kinshasa geborene beidfüßige Mittelstürmer spielte in der letzten Saison noch in der 3.Liga beim VfL Osnabrück, brachte es aber nur auf für ihn selbst eher enttäuschende elf Einsätze (1 Tor). Schon vor dem letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte die Sportliche Leitung des VfL Osnabrück den Entschluss gefasst, sich von Menga zu trennen, und dies dem Stürmer mitgeteilt. Menga aber wollte und will als Fußballprofi weiterspielen – daher nun sein neues Engagement beim BSV Rehden.*

Der Stürmer lernte in der Jugend des TSV Venne das Kicken, bevor er von 2002 bis 2007 in der ersten Mannschaft des VfL Osnabrück auflief – sowohl in der Regionalliga Nord, als auch in der 2. Bundesliga. Danach spielte er für Hansa Rostock, Werder Bremen II, SV Wehen Wiesbaden und Preußen Münster. Im Juli 2013 folgte ein Wechsel zum VfB Oldenburg in die Regionalliga. Nachdem Menga in der Saison 2013/14 mit insgesamt 23 für den VfB Oldenburg erzielten Toren in 32 Spielen Torschützenkönig der Regionalliga Nord geworden war, kehrte er zur Saison 2014/15 wieder zum VfL Osnabrück zurück. Wo er in seinem zweiten Engagement bis Vertragsende nochmal 78 Liga-Spiele absolvierte und 15 Treffer erzielte – die meisten davon in seiner starken ersten Saison.


*In einer früheren Version dieses Textes hatte es geheißen, dass Mengas offensichtliche Verwicklung in die versuchte Spielmanipulation am letzten Spieltag möglicherweise auch ein Grund dafür war, dass sich die Wege von Menga und dem VfL nun trennen. Klarzustellen ist, dass Mengas Abschied als Fußballer vom VfL schon vor dem letzten Spieltag feststand – aufgrund des schon feststehenden Trennungs-Entschlusses seitens des Vereins und des Wunsches von Menga, noch weiter Fußball zu spielen. Ein in dieser Phase auch zeitweilig in Rede stehendes anderweitiges Engagement von Menga beim VfL abseits des Profifußballteams ist davon unabhängig zu sehen.

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