Ermittlungen laufen noch VfL Osnabrück: Willers darf nicht in Lotte trainieren

Von Stefan Alberti

Will gerne in Lotte trainieren: Tobias Willers. Foto: osnapixWill gerne in Lotte trainieren: Tobias Willers. Foto: osnapix

Osnabrück. Ob VfL-Profi Tobias Willers in dieser Woche bei den Sportfreunden Lotte mittrainieren kann, ist fraglich.

Lottes Fußball-Obmann Manfred Wilke hatte in der vergangenen Woche die Bereitschaft signalisiert, dass Willers sich bei den Sportfreunden fit halten könne. Aber: Noch hat Willers beim Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück einen Vertrag, der erst zum 30. Juni ausläuft.

Entscheidung steht aus

Nach den eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Spielmanipulation wird der 30-Jährige nicht mehr im Kader der Lila-Weißen berücksichtigt. Aus diesem Grund hat Willers offensichtlich in Lotte um „Trainings-Asyl“ gebeten. Nach Angaben von Lothar Gans (Leiter Profifußball beim VfL) benötigt Willers hierfür eine Trainingserlaubnis des VfL, die ihm die Osnabrücker allerdings nicht erteilen wollten.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermitteln nach wie vor parallel gegen Willers, Addy-Waku Menga und Marc Heider wegen des Verdachts der versuchten Spielmanipulation vor dem letzten Drittliga-Spieltag der abgelaufenen Saison. Die entsprechenden Entscheidungen stehen noch aus.


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