Bester Drittliga-Torwart weiter in Lila-Weiß Gersbeck sagt Lautern ab und bleibt beim VfL Osnabrück

Am Mittwoch fiel die Entscheidung: Marius Gersbeck bleibt beim VfL Osnabrück. Foto: GründelAm Mittwoch fiel die Entscheidung: Marius Gersbeck bleibt beim VfL Osnabrück. Foto: Gründel 

Osnabrück. Am Mittwoch fiel die Entscheidung: Marius Gersbeck bleibt beim VfL Osnabrück. Der Torwart gab Trainer Joe Enochs seine Zusage und sagte dem 1. FC Kaiserslautern ab. Davon berichtet auch der Berliner Korrespondent des Fachmagazins „Kicker“ in seiner Donnerstagausgabe.

Noch fehlt die schriftliche Vereinbarung mit Hertha BSC, doch auch Enochs geht fest davon aus, dass Gersbeck weiter für den VfL spielen wird. „Er hat mich am Mittwochabend angerufen und gesagt, dass er bleibt“, sagte der Trainer, „darüber freuen wir uns natürlich, denn es ist auch ein positives Zeichen für den ganzen Club.“

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Auf Anhieb durchgesetzt

Gersbeck, der in der Saison 2015/16 ein missglücktes Intermezzo beim Chemnitzer FC erlebte, war im vergangenen Sommer als Nachfolger von Marvin Schwäbe (zu Dynamo Dresden) von Hertha BSC Berlin an den VfL ausgeliehen worden.

Der gebürtige Berliner setzte sich auf Anhieb durch und kam bis zum letzten Spieltag in allen Partien zum Einsatz. Mit einem Notenschnitt von 2,55 war er im Ranking des Fachmagazins „Kicker“ die Nummer eins aller Drittligaspieler.

Das Saisonfinale verpasste Gersbeck wegen einer Meniskus-Operation. Derzeit absolviert der Schlussmann eine Reha, voraussichtlich wird er zwei Wochen nach dem Trainingsstart am kommenden Montag ins Teamtraining einsteigen können.

Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausleihe an den VfL um ein Jahr ist eine Vertragsverlängerung bei Hertha BSC, die laut „Kicker“ in den nächsten Tagen erfolgen wird und bis 2019 laufen wird.

Zuletzt hatte Gersbeck das Interesse des 1. FC Kaiserslautern, der für den Fall eines millionenschweren Transfers seiner Nummer 1, Julian Pollersbeck, Kandidaten für einen neuen Torwart gesichtet hatte.

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