78,5 Prozent des Geldes verbleibt 361000 Euro: Viele Crowdfunder bleiben VfL Osnabrück treu

Von Sportredaktion

Das Crowdfunding beim VfL Osnabrück. Foto: screenshot/vfl.deDas Crowdfunding beim VfL Osnabrück. Foto: screenshot/vfl.de

Osnabrück. 745 von 1049 – Es sind schon fast drei Viertel der Crowdfunder des VfL Osnabrück, die ihren Darlehnsvertrag wieder verlängert haben und das Geld beim Fußball-Drittligisten stehen lassen – einmal mehr zur Sicherung der vom DFB verlangen Liquiditätsreserve, diesmal für die Erlangung der Drittliga-Lizenz der Saison 2017/18.

Betrachtet man die Gesamtsumme, sieht es sogar noch besser aus: Über 361000 Euro kann der VfL nach Stand von Freitagnachmittag bereits verfügen – ausgehend von den 460 000 Euro, die alle Darlehnsgeber schon im Sommer 2016 dem VfL einmal mehr überlassen haben, ist bereits jetzt der erneute Verbleib von 78,5 Prozent des Geldes in der Kasse gesichert. Bis einschließlich Montag, 29. Mai, haben die verbliebenen Kreditgeber noch die Möglichkeit, ihr Darlehen erneut zu verlängern – diesmal nur um sechs weitere Monate, wie der VfL versichert. Alle Teilnehmer wurden dafür vom Verein angeschrieben. Im Mai 2016 hatten etwa 90 Prozent von damals 1150 Crowdfundern ihr Darlehen verlängert.

Das Crowdfunding, das der VfL 2014 startete, um die Lizenz zu sichern, soll künftig von einer Fan-Anleihe abgelöst werden. Aus rechtlichen Gründen darf der Fußball-Drittligist laut Geschäftsführer Jürgen Wehlend allerdings aktuell noch kein konkretes Angebot dazu unterbreiten.


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