Frühstück statt Training VfL-Profis treffen sich zur Aussprache an der Bremer Brücke

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Nachdenklich: VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Foto: KemmeNachdenklich: VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Foto: Kemme 

Osnabrück. Aussprache und Frühstück statt Training: Angesichts der aktuellen Entwicklungen hat der VfL Osnabrück am Sonntagmorgen umdisponiert.

Wer am Sonntagvormittag auf der Illoshöhe den VfL-Profis beim eigentlich geplanten Auslaufen und Training zuschauen wollte, musste sich mit den dort trainierenden Hobbysportlern begnügen. Von den Fußballern des Drittligisten keine Spur. Diese Planänderung hatte offensichtlich auch Jules Reimerink (derzeit verletzt) nicht mehr präsent – der vorfuhr, die Lage peilte und im Laufschritt wieder zum Auto eilte, um dann Richtung Stadion zu fahren.

An der Bremer Brücke wurde ebenfalls nicht trainiert. Spieler sowie die Mitglieder aus dem Trainer- und Betreuerteam trafen sich dort zum gemeinsamen Frühstück, „um dabei über die aktuellen Vorwürfe des DFB zu sprechen“, wie Teammanager Julius Ohnesorge vor dem Termin erklärte. Auch die unter Manipulationsverdacht stehenden drei Spieler seien anwesend – ebenso VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend und Lothar Gans (Leiter Profifußball).

Nach Angaben von Ohnesorge gibt es derzeit noch keine neuen Erkenntnisse, die Ermittlungen liefen. Insofern falle es auch schwer, ein Statement aus dem Kreise der Mannschaft abzugeben. Mit ähnlichen Statements mussten sich auch erst die vor dem Stadion wartenden Fernsehteams begnügen.


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