Hängepartie in Bielefeld? „Der VfL wird Maik Walpurgis keine Steine in den Weg legen“

Bald in Bielefeld an der Linie? Maik Walpurgis. Foto: imago/osnapixBald in Bielefeld an der Linie? Maik Walpurgis. Foto: imago/osnapix

Osnabrück. Kommt er nun – oder kommt er doch nicht? Die „Personalie Maik Walpurgis“ entwickelt sich aktuell offensichtlich auf Bielefelder Seite zu einer Hängepartie.

Dass der ehemalige Trainer des VfL Osnabrück zu den aussichtsreichsten Kandidaten für den Trainerjob beim Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld gehandelt wird, ist seit Tagen bekannt. Aus dem Umfeld war auch schon zu vernehmen, dass der Coach bereits am heutigen Mittwoch das Training der Profis leiten solle. Bis dato ist Walpurgis aber noch nicht auf dem Trainingsgelände aufgetaucht.

Warum? Wiederum aus dem Umfeld der Arminia ist zu vernehmen, dass es offensichtlich an einer Einigung zwischen dem VfL Osnabrück und Walpurgis hake. Dem widerspricht VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend deutlich: „Wenn der Trainer und Arminia Bielefeld übereinkommen, werden wir Maik Walpurgis keine Steine in den Weg legen.“ Im Klartext: Der VfL will von Arminia Bielefeld keine Ablösesumme fordern, endlich einen Schlussstrich ziehen – und den Vertrag des Ende August 2015 entlassenen Walpurgis auflösen. Trotz der Entlassung läuft der Kontrakt noch bis zum 30. Juni 2017 – und würde sich sogar bei einem Aufstieg des VfL in die 2. Bundesliga automatisch zu verbesserten Bedingungen verlängern.


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