Der Tag beim VfL Osnabrück Profis kontra Perspektivteam auf der Illoshöhe

Von Sportredaktion

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Sein größter Sieg mit dem VfL: Rolf Meyer jubelt mit seinen Teamkollegen den 5:4-Pokalerfolg am 23. September 1978 beim FC Bayern München. Foto: Imago/WerekSein größter Sieg mit dem VfL: Rolf Meyer jubelt mit seinen Teamkollegen den 5:4-Pokalerfolg am 23. September 1978 beim FC Bayern München. Foto: Imago/Werek

Osnabrück. Ein nachträglicher Glückwunsch an ein echtes Stück VfL Osnabrück ist heute fällig. Aktuell steht am Nachmittag ein interner Test auf dem Plan, der durchaus den einen oder anderen Trainingskiebitz zur Illoshöhe locken dürfte.

Training und Testspiel: Die Trainingswoche vor dem spielfreien Wochenende beginnt um 10 Uhr mit einer Einheit auf der Illoshöhe. Am Nachmittag wird um 17.30 Uhr auf dem Hauptplatz des Sportparks Illoshöhe ein internes Testspiel angepfiffen: Die Profis treffen auf ein Perspektivteam aus A-Junioren und U21-Spielern.

Glückwunsch – mit Verspätung: Am Tag der deutschen Einheit feierte Rolf Meyer, als Torwart-Trainer seit 2003 beim VfL tätig, seinen 61. Geburtstag.

Geboren in Bremen und – nach dem Start beim TSV Melchiorshausen – beim großen SV Werder ausgebildet und zum Talent geworden, wechselte Meyer 1978 nach einem Jahr als chancenlose Nummer 2 hinter Nationaltorwart Dieter Burdenski zum VfL. Fünf Jahre war der lange Torwart eine Bank, ein bodenständiger Publikumsliebling. Doch dann scheiterten im Frühjahr 1983 die Verhandlungen über einen neuen Vertrag, Meyer stand im Sommer auf der Straße. Nach einigen Monaten ohne Job holte ihn Borussia Dortmund, wo Meyer zunächst als Vertreter von Eike Immel die Nummer 2 war.

Seine Stunde schlug, als der Nationaltorwart 1986 zum VfB Stuttgart wechselte. Trainer Reinhold Saftig machte Meyer zur Nummer 1, nach einer glänzenden Vorbereitung schien der Schlussmann endlich am Ziel zu sein. Doch im letzten Test zog sich Meyer einen komplizierten Fingerbruch zu und musste seinen Platz für Teddy de Beer räumen. Der nutzte seine Chance, und eine zweite ergab sich für Meyer nie. Immer, wenn er gebraucht wurde, zeigte er sich als verlässlicher Vertreter.

Dennoch stand (und steht) er in Dortmund bis heute in hohem Ansehen, denn er war als loyaler Reservist, erfahrener Profi und fröhlicher Kumpel eine feste Größe im Gefüge des BVB. Höhepunkt seiner Zeit bei der Borussia war der Pokalsieg 1989 – ausgerechnet gegen seinen Ec-Club Werder.

Nach seinem Karriereende 1991 war der Familienvater in der Sportartikelbranche weiter für die Schwarz-Gelben tätig. 2003 lockte ihn sein früherer BVB-Mitspieler Frank Pagelsdorf zurück zum VfL: Als Torwarttrainer gab er sein Comeback.

An diesem Dienstag feiern zwei ehemalige Stürmer aus verschiedenen Generationen ihren Geburtstag: Henrich Bencik wird 38. Uwe („Ole“) Kallius wird 71.

Die nächsten Spiele:

  • Samstag, 1. Oktober, 14 Uhr: VfL Osnabrück - Jahn Regensburg (3. Liga, 10. Spieltag)
  • Samstag, 15. Oktober, 14 Uhr: FC Hansa Rostock - VfL Osnabrück (3. Liga, 11. Spieltag)
  • Samstag, 22. Oktober, 14 Uhr: VfL Osnabrück - SG Sonnenhof Großaspach (3. Liga, 12. Spieltag)
  • Samstag, 29. Oktober, 14 Uhr: Hallescher FC - VfL Osnabrück (3. Liga, 13. Spieltag)

Nach Rostock und Halle: Für die Spiele in Rostock (15. Oktober) und Halle (29. Oktober) bietet die Fanabteilung Busreisen an. Abfahrt ist jeweils am Spieltag um 7 Uhr vor der Westtribüne der Osnatel-Arena. Die Fahrten kosten jeweils 38 Euro, für Mitglieder der Fanabteilung 33 Euro. Anmeldungen werden gegen Barzahlung in den Fanshops des VfL entgegengenommen. Dort gibt es bis einschließlich 10. Oktober auch Stehplatzkarten für das Spiel in Rostock. Sie kosten 14 Euro, ermäßigt 11 Euro.

Aktuelles zum VfL gibt es auf unserem Themenportal: noz.de/vfl


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