Paukenschlag bei Lila-Weißen VfL Osnabrück: David Pisot wechselt nach Würzburg

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David Pisot wechselt zu Zweitligist Würzburger Kickers. Foto: Imago/OsnapixDavid Pisot wechselt zu Zweitligist Würzburger Kickers. Foto: Imago/Osnapix

Paukenschlag beim VfL Osnabrück: Innenverteidiger David Pisot wechselt mit sofortiger Wirkung zum Fußball-Zweitligisten Kickers Würzburg. Pisot unterzeichnete beim Zweitligisten einen Vertrag bis 2018.

In Würzburg soll Pisot schon am Dienstagvormittag mittrainieren, nachdem er am Montag dort den Medizincheck absolviert hatte. Pisot hatte beim VfL noch einen Vertrag bis 2017, aber anscheinend auch ein lukratives Angebot des Zweitliga-Aufsteigers, und wollte nun offensichtlich die Chance nutzen, noch einmal in der 2. Bundesliga anzugreifen. (Weiterlesen: Volle Konzentration auf den NFV-Pokal: VfL am Mittwoch in Oldenburg)

„Entsprechen dem Wunsch des Spielers“

Der VfL hatte vor, langfristig mit dem Innenverteidiger zu verlängern, einigte sich nun aber mit den Kickers auf eine Ablösesumme in unbekannter Höhe. „David wird uns sportlich absolut weiterhelfen. Er bringt nicht nur Gardemaße mit, sondern besitzt reichlich Erfahrung, er hat schon über längere Zeit höherklassig gespielt und sich dort bewiesen“, sagte Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach laut Kickers-Mitteilung: „Wir freuen uns, dass sich David für uns entschieden hat und dass er dank seiner Fähigkeit dazu beitragen wird, die Qualität unsers Kader weiter zu steigern.“ Wegen Verletzungsproblemen stünden aktuell nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung: „Wir mussten uns entsprechend umsehen und haben nun mit der Verpflichtung von David Pisot eine sehr gute Lösung gefunden“, erklärte Hollerbach. (Weiterlesen: Warum verlor der VfL vom ersten zum zweiten Heimspiel 2500 Zuschauer?)

„Mit unserer Zustimmung des Wechsels von Dave Pisot zu den Würzburger Kickers entsprechen wir dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers. Wir haben absolutes Verständnis dafür, dass Dave mit 29 Jahren die Möglichkeit, in der 2. Liga zu spielen, unbedingt wahrnehmen möchte“, wird Osnabrücks Geschäftsführer Jürgen Wehlend in einer Mitteilung des VfL zitiert. „Auch wenn wir den Abgang von Dave sportlich wie menschlich sehr bedauern, respektieren wir den Wunsch des Spielers, der uns gegenüber immer fair und offen agiert hat“, erklärte Wehlend. Trainer Enochs sprach von einem sportlich „herben Verlust“, deutete aber auch eine Nachverpflichtung an: „Auch wenn wir den Kader auf dieser Position verstärken werden, haben die Spieler an Bord mein absolutes Vertrauen.“

Interesse an Pisot kommt nicht überraschend

Das Interesse höher spielender Klubs an dem Innenverteidiger kommt für Enochs nicht überraschend: „Dass einer der besten Innenverteidiger der 3. Liga das Interesse anderer Vereine auf sich zieht, war uns klar, so konnten wir uns darauf vorbereiten.“ Pisot war im Sommer 2012 vom FC Ingolstadt nach Osnabrück gewechselt. Für die Lila-Weißen bestritt er 149 Drittligaspiele, davon vier in dieser Saison über die gesamten 90 Minuten. Das Trikot der Osnabrücker trug Pisot außerdem in neun Partien des DFB- und Niedersachsenpokals sowie in der Saison 2012/13 in zwei Relegationsspielen zur 2. Bundesliga. Für den VfL schoss der 29-Jährige zehn Drittligatore.


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