Verteidiger geht nach Kasachstan Konstantin Engel: FC Astana statt VfL Osnabrück

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Beim VfL Osnabrück hielt sich Konstantin Engel fit, jetzt entschied er sich für einen Wechsel nach Kasachstan zum FC Astana. Foto: Imago/osnapixBeim VfL Osnabrück hielt sich Konstantin Engel fit, jetzt entschied er sich für einen Wechsel nach Kasachstan zum FC Astana. Foto: Imago/osnapix

Astana statt Osnabrück, Europapokal statt 3. Liga, Kasachstan statt Deutschland: Der auch vom VfL umworbene Konstantin Engel hat einen neuen Verein gefunden. Der 28-Jährige Defensivspieler bekommt beim FC Astana, dem Meister Kasachstans, einen Vertrag bis Ende 2018.

„Ich bedanke mich beim VfL Osnabrück für die tolle Aufnahme im Training und das Interesse an einer Verpflichtung“, übermittelte Engel Grüße an seinen ehemaligen Club, der sich intensiv um seine Rückkehr bemüht und ein konkretes Angebot vorgelegt hatte. Der zuletzt beim FC Ingolstadt beschäftigte Verteidiger hatte mit offenen Karten gespielt und klar gesagt, dass er andere Angebote abwarten und prüfen wolle.

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Ein solches Angebot kam: Der FC Astana, amtierender Meister in Kasachstan, hat sich nun Engel für zweieinhalb Jahre ins Team geholt. Engel wurde 1988 in Kasachstan – damals noch eine Teilrepublik der Sowjetunion – geboren und kam als Aussiedler-Kind mit seinen Eltern nach Deutschland. 2012 wurde er erstmals in die Nationalmannschaft seines Heimatlandes berufen, es folgten bislang zehn weitere Länderspiel-Einsätze.

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Nach Medizin-Check und Vertragsunterschrift flog der Profi noch am Mittwoch nach Glasgow, wo sein neues Team am Abend bei Celtic Glasgow das Rückspiel in der 3. Runde der Champions League-Qualifikation bestritt (Hinspiel 1:1). Einen Startplatz in der Europa League hat Astana sicher, so dass Engel also international spielen wird.

Der VfL Osnabrück hatte Engel, dessen Vertrag beim Bundesligisten FC Ingolstadt ausgelaufen und nicht verlängert worden war, seit Ende Juni mittrainieren lassen. Nach dem Kreuzbandriss von Rechtsverteidiger Kim Falkenberg bemühte sich der VfL – wie schon zwei Jahre zuvor – intensiv um Engel. Als man sich nicht einigen konnte, holte Manager Lothar Gans kurzerhand den Dortmunder Mohamed Bouazatti, der sich auf Anhieb einfügte und bei seinem Punktspieldebüt in Münster überzeugte.


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