Nächster Neuzugang VfL Osnabrück: Ahmet Arslan kommt aus der HSV-Reserve

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Die Chemie passt: VfL-Coach Joe Enochs (links) und sein nächster Neuzugang Ahmet Arslan. Foto: Moritz FrankenbergDie Chemie passt: VfL-Coach Joe Enochs (links) und sein nächster Neuzugang Ahmet Arslan. Foto: Moritz Frankenberg

Osnabrück. Der nächste Neuzugang – diesmal mit einem bekannten Nachnamen: Der VfL Osnabrück verpflichtet Ahmet Arslan. Der 22-jährige Deutsch-Türke wechselt ablösefrei von der Reserve des Hamburger SV aus der Fußball-Regionalliga Nord in die 3. Liga – und erhält einen Zweijahresvertrag.

Um es gleich vorwegzunehmen: „Nein, ich bin nicht mit ihm verwandt“, antwortet der Neu-Osnabrücker auf die Frage, ob er denn mit dem türkischen Spitzenspieler und ehemaligen HSV-Profi Tolgay Arslan in irgendeiner verwandtschaftlichen Beziehung stehe. Ist auch gar nicht schlimm. Der offensive Mittelfeld-Allrounder, in der vergangenen Saison Kapitän der HSV-Reserve, hat selbst einige vielversprechende „technische Daten“ vorzuweisen: 13 Tore in der Regionalliga Nord (Saison 2015/16), Torschützenkönig der Regionalliga in der Saison 2014/2015 mit 19 oder 20 Treffern – da widersprechen sich einige Statistiken. „Und ich sage Ihnen, es waren 21 Tore“, sagt Arslan bei seinem ersten Pressegespräch in Osnabrück in Begleitung seines Vaters Hüseyin. In der abgelaufenen Saison stand er mehrmals im Kader der HSV-Profis, im Nordderby bei Werder Bremen am 28. November 2015 wechselte ihn Coach Bruno Labbadia in der Nachspielzeit ein.

„Schon oft beobachtet“

Und warum jetzt der Wechsel zum VfL? „Ich hatte das Gefühl, dass ich bei den HSV-Profis nicht erste Wahl bin. Mir lagen auch weitere Angebote aus der zweiten und dritten Liga vor. Ich habe viele Gespräche geführt, aber bei Trainer Joe Enochs hatte ich sofort das Gefühl, dass ich diesen Trainer schon lange kenne.“ Die berühmte Chemie habe sofort gepasst, was auch der VfL-Trainer bestätigt: „Ahmet ist definitiv ein Wunschspieler. Er stand schon lange auf unserem Zettel, und wir haben ihn schon oft beobachtet.“

Mit Blick auf die bevorstehende Europameisterschaft positioniert sich der VfL-Neuzugang deutlich: „Mein Herz schlägt für die Türkei. Ich fiebere auch mit Deutschland mit. Aber wenn beide gegeneinander spielen, dann drücke ich doch eher die Daumen für das türkische Team.“


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