Ex-VfL-Trainer hofft auf neuen Job FSV Frankfurt an Walpurgis interessiert – Bielefeld auch?

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Neuer Job in Sicht? Der ehemalige VfL-Trainer Maik Walpurgis mit seinem Assistenten Ovid Hajou. Foto: imago/pmkNeuer Job in Sicht? Der ehemalige VfL-Trainer Maik Walpurgis mit seinem Assistenten Ovid Hajou. Foto: imago/pmk

hp Osnabrück. Hat Maik Walpurgis bald wieder einen Verein? Der ehemalige Trainer des VfL Osnabrück ist offenbar ein Kandidat beim Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt. Seit Mittwoch wird er zudem mit Arminia Bielefeld in Verbindung gebracht.

Offiziell bestätigt werden die Kontakte – wie üblich – weder von Walpurgis noch von den Clubs. Beim FSV Frankfurt, der sich gegen einen Weiterbeschäftigung von Falko Götz entschieden hat, lässt der neue Sportdirektor Roland Benschneider über den aktuell interessantesten Kandidaten immerhin so viel durchklingen: Er habe erfolgreich in der 3. Liga gearbeitet, aber noch nicht in der 2. Bundesliga, er sei vergleichsweise jung und als konzeptionell guter Trainer bekannt.

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Zudem verriet Benschneider, dass er den Anwärter aus seiner aktiven Zeit kennt. Auch das würde zu Walpurgis passen. Zwar haben die beiden nie zusammengespielt, doch als Benschneider bei Arminia Bielefeld spielte, sorgte dort Jungtrainer Walpurgis mit der 2. Mannschaft mit Erfolgen für Aufsehen.

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Aus dieser Zeit resultiert auch das gute Standing, das der 42-Jährigen in Teilen des Arminia-Umfelds bis heute hat. So hat beispielsweise Aufsichtsrats-Chef Hartmut Ostrowski nie ein Hehl aus seiner Wertschätzung für den Fußballlehrer aus Herford gemacht. Vater Peter Walpurgis, ein erfolgreicher Unternehmer, saß damals auch im Aufsichtsrat der Arminia.

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In den Debatten, die angesichts des bevorstehenden Wechsels von Trainer Norbert Meier zu Darmstadt 98 in Bielefeld um die Suche nach einem Nachfolger kreisen, verschafft sich derzeit eine Gruppe von Sponsoren Gehör, die dafür plädieren, einen Mann mit Arminia-Stallgeruch zu holen. So kam Maik Walpurgis ins Spiel – ebenso wie Tomas Stratos (zuletzt Jahn Regensburg) oder der Ex-VfLer Andreas Golombek (SC Verl), der allerdings keine Fußballlehrer-Lizenz hat.

Als weitere Kanidaten für die Nachfolge von Meier nennt die „Neue Westfälische“ Rüdiger Rehm von der SG Sonnenhof Großaspach und Sandro Schwarz, derzeit Coach der U23 von Mainz 05.

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Maik Walpurgis war zusammen mit seinem langjährigen Assistenten Ovid Hajou Ende August 2015 beim VfL Osnabrück entlassen worden und ist seitdem ohne Job. Sein Vertrag bei den Lila-Weißen war erst ein knappes halbes Jahr zuvor verlängert worden und wurde bisher nicht gelöst. Walpurgis und Hajou stehen bis auf weiteres auf der Gehaltsliste des VfL. Sollte sich die Einigung mit einem neuen Verein abzeichnen, müssen die beiden ihre Verträge mit den Lila-Weißen lösen. Bisher haben sich laut Auskunft des VfL weder Walpurgis noch ein Verein in dieser Sache gemeldet.


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