DFB-Pokal gegen RB Leipzig Spielabbruch beim VfL: Feuerzeugwerfer zahlt 1000 Euro

Nachdem Schiedsrichter Martin Petersen (Mitte) von einem Feuerzeug getroffen wurde, krümmt er sich. Foto: dpaNachdem Schiedsrichter Martin Petersen (Mitte) von einem Feuerzeug getroffen wurde, krümmt er sich. Foto: dpa

Osnabrück. Die strafrechtliche Aufarbeitung des Feuerzeugwurfs aus dem DFB-Pokalspiel des VfL Osnabrück gegen RB Leipzig ist offensichtlich abgeschlossen. Wie die Ibbenbürener Volkszeitung in Berufung auf die Osnabrücker Staatsanwaltschaft berichtet, wurde das Verfahren eingestellt.

Auflage ist eine Zahlung von 1000 Euro an den verletzten Schiedsrichter Martin Petersen, der im August vergangenen Jahres in der 71. Spielminute von einem Feuerzeug aus der Ostkurve am Kopf getroffen worden war. Er hatte daraufhin das Spiel abgebrochen, das in der Folge gegen den VfL gewertet wurde, der zu jenem Zeitpunkt 1:0 in Führung gelegen hatte.

VfL will zivilrechtliche Ansprüche prüfen

Da der Heranwachsende aus Recke selbst Mitglied eines Sportvereins ist, wurde er vom westfälischen Verband wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe von weiteren 500 Euro belegt, wie die IVZ berichtet. Der VfL erklärte erneut, zivilrechtliche Ansprüche gegen den Täter grundsätzlich zu prüfen. Ob er diese auch juristisch geltend machen wird, ist noch offen. Zuletzt hatten sich die Verantwortlichen des VfL beim Heimatabend diesbezüglich eher zurückhaltend geäußert. (Lesen Sie auch: VfL Osnabrück: Heimatabend in ruhiger Atmosphäre)

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück war am Samstag nicht zu erreichen, um den Bericht der IVZ zu bestätigen.


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