Der Tag beim VfL Osnabrück VfL Osnabrück: Hamburger in Lila-Weiß – Günter Selke wird 62

Von Sportredaktion

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Regionalliga Nord, Saison 1973/1974, VfL Wolfsburg gegen den VfL Osnabrück (1:1) Am Ball VfL-Spieler Günter Selke, der heute 62 Jahre alt wird, gegen Siegfried Otte. Foto: imago/RustRegionalliga Nord, Saison 1973/1974, VfL Wolfsburg gegen den VfL Osnabrück (1:1) Am Ball VfL-Spieler Günter Selke, der heute 62 Jahre alt wird, gegen Siegfried Otte. Foto: imago/Rust

Osnabrück. Punkspieltermin war Sonntag, trainingsfrei ist somit Dienstag: Fußball-Drittligist VfL Osnabrück lässt es auch aufgrund seiner langen Liste angeschlagener Spieler ruhig angehen vor dem nächsten Highlight am Samstag gegen Verfolger SG Sonnehof Großaspach (14 Uhr / Bremer Brücke).

Training: Heute ist der trainingsfreie Dienstag. Bereits gestern beim Auslaufen hatten Massimo Ornatelli, Sofien Chahed, Maik Odenthal, Addy-Waku Menga, Halil Savran, Deniz Taskesen und Christian Groß frei bekommen – entweder wegen ihrer hohen Belastung in den letzten Wochen oder weil sie noch vom zuletzt in der Mannschaft grassierenden Virus geschwächt sind und diesen in Ruhe loswerden sollen. Bis auf Menga werden alle am Mittwoch wieder zurückerwartet, wenn um 9.30 Uhr und um 15 Uhr geübt werden soll. Für Donnerstag und Freitag ist dann um 14 Uhr das Training angesetzt – genau zur Anstoßzeit am Samstag zum Topspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Diese Partie läuft übrigens auch imInternet-Livestream auf ndr.de.

Was macht eigentlich Marcos Alvarez? Er kuriert derzeit seine Verletzung in seiner Heimatstadt Frankfurt aus und wird am Donnerstag in Osnabrück zurückerwartet. Eine kleine Hoffnung gibt es beim VfL, dass es für Alvarez vielleicht zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II am 18. März schon zu einem Kurzeinsatz reichen könnte – wobei man angesichts der wichtigen Spiele in der Restrunde nichts überstürzen wolle, wie aus Vereinskreisen zu vernehmen war.

Happy Birthday: Seinen 62. Geburtstag feiert heute Günter Selke. Der aus dem Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg stammende Stürmer kam als 16-Jähriger zur Jugend des Hamburger SV. Aber er schaffte in der Bundesliga nicht den ganz großen Durchbruch, es reichte lediglich als knapp 18-Jähriger zu drei Einsätzen im Jahr 1972. Er ging dann 1973 für zwei Jahre gemeinsam mit Edgar Nobs und Trainer Klaus Ochs zum VfL Osnabrück . Hier absolvierte er in der Regionalliga Nord alle 34 Spiele und erzielte dabei neun Tore. Damit qualifizierte er sich gleich im ersten Jahr für die neugegründete 2. Bundesliga Nord, in der er aber nur noch 10 Spiele bestritt und ein Tor schoss. Selke war damals sehr lange verletzt, musste zudem seinen Dienst bei der Bundeswehr ableisten. Im Sturm traf er mit Klaus Fock und Gerd-Volker Schock auf alte Bekannte aus Hamburg.

Selke wechselte 1975 für sieben Jahre zum eben in die Landesliga Niedersachsen aufgestiegenen Verein Atlas Delmenhorst – Edgar Nobes begleitete ihn auch diesmal. Die beiden waren dort maßgeblich am märchenhaften Aufstieg eines Provinzvereins bis in die drittklassige Oberliga Nord beteiligt. Für Selke ging es 1982 nach Osnabrück zurück, allerdings ein paar Klassen tiefer zur Eintracht, die soeben in die Bezirksoberliga Weser/Ems aufgestiegen war. Auch hier blieb Selke fünf Jahre bis 1987. Nach seiner aktiven Zeit übernahm er das Traineramt beim SV Atter, dem er 12 Jahre bis 1999 die Treue hielt. Zum Abschied in Atter, wo er auch lebt, wurde er mit der Benennung des Sportplatzes in „Günther-Selke-Kampfbahn“ gewürdigt. Bis 2004 war Selke dann Trainer bei Westfalia Westerkappeln.

Seinen 41. Geburtstag feiert heute Uwe Ehlers, der sich vor allem beim FC Hansa Rostock als Abwehrspiele einen Namen gemacht hatte (zwei Jahre 2. Bundesliga und fünf Jahre Bundesliga in den 90ern). Über die Stationen TSV 1860 München, FC Augsburg und Erzgebirge Aue führte der Weg von Ehlers auch zum VfL Osnabrück, für den er im Spätherbst seiner Karriere als Ergänzungsspieler und gestoppt von Verletzungen zwischen 2007 und 2009 noch fünf Spiele in der 2. Bundesliga machte. Heute arbeitet Ehlers als A-Jugendtrainer beim FC Hansa Rostock.

Die nächsten Spiele:

  • 12. März (Samstag, 14 Uhr): VfL - SGS Großaspach
  • 18. März (Freitag, 19 Uhr) VfB Stuttgart II - VfL
  • Alle Begegnungen danach sind noch nicht exakt terminiert.

Fan-Fahrt nach Stuttgart: Das nächste Auswärtsspiel führt den VfL Osnabrück zum zweiten Mal in dieser Saison nach Stuttgart. Am Freitagabend (18. März 2016) trifft das Team von Joe Enochs um 19 Uhr auf den Nachwuchs des VfB Stuttgart. Die Reserve der Rot-Weißen trägt ihre Heimspiele im „Gazi Stadion auf der Waldau“ aus, der Spielstätte des Lokalrivalen Stuttgarter Kickers. Die Spielstätte der Stuttgarter ist rund 550 Kilometer entfernt – los geht es zum Start der Osterferien mit dem Fanbus daher schon um 10 Uhr an der Westtribüne der osnatel ARENA. Der Preis für die Fan-Fahrt beträgt 45 Euro für Hin- und Rückreise, Mitglieder der VfL-Fanabteilung zahlen 40 Euro. Anmeldungen nehmen die Fanshops des VfL ab sofort entgegen.

Pokalspiel neu terminiert: Das Halbfinale im Landespokal zwischen dem 1. FC Germania Egestorf-Langreder und dem VfL Osnabrück ist nicht mehr für den 30. März 2016 statt, sondern nunmehr für den 13. April 2016 um 19 Uhr angesetzt. Der 1. FC Germania Egestorf-Langreder hat als Oberligist Heimrecht. Damit die Begegnung in der Heimspielstätte des Oberligisten ausgetragen werden kann, sind noch bauliche Veränderungen nötig. Diese haben sich aufgrund der Witterungslage zuletzt verschoben – deshalb auch die Verschiebung. Der Gewinner des Halbfinals im Landespokal qualifiziert sich für den DFB-Pokal.

Heim-Tickets: Im Verkauf sind aktuell Eintrittskarten für das nächste Topspiel an der Bremer Brücke am Samstag, 12. März (14 Uhr), gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Die Tickets sind in den VfL-Fanshops an der Osnatel-Arena und in der Theater Passage, für bereits registrierte Kunden über die Ticket-Hotline (Montag bis Freitag, 8-18 Uhr, und Samstag (10-14 Uhr) erreichbar unter Tel. 01803/018990; (9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute) und im Online-Shop ( www.lms-ticket.de/vfl-osnabrueck ) erhältlich. Für für Girolive-Kunden gilt wie gewohnt die eigene Hotline (Tel. 0541/3244567).

Fanshops: Der Fanshop in der Theaterpassage ist wie üblich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet.

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