Der Tag beim VfL Osnabrück Trainingsfrei für Profis, Bohnsack wird 77 Jahre alt

1979 beim VfL: Präsident Hartwig Piepenbrock (von links), Manager Helmut Kalthoff und Trainer Gerd Bohnsack. Foto:  imago/Rust1979 beim VfL: Präsident Hartwig Piepenbrock (von links), Manager Helmut Kalthoff und Trainer Gerd Bohnsack. Foto: imago/Rust

Osnabrück. Nach dem 1:0-Sieg des VfL Osnabrück bei Holstein Kiel starten die Drittliga-Fußballer eher ruhig in die Woche. Am Montag gibt es trainingsfrei. Ein ehemaliger VfL-Spieler aus Polen und ein Ex-Trainer feiern heute Geburtstag.

Training: Gibt es heute nicht. Die VfL-Profis haben an diesem Montag frei. Am Sonntag hatte neben dem Auslaufen auch eine Videoeinheit auf dem Programm gestanden. (Trainer Joe Enochs: „Ich habe nicht nur die schönen Seiten gezeigt.“). Am Mittwoch gibt es dann Training am Nachmittag, ehe gegen Ende der Woche wieder zwei Einheiten auf dem Plan stehen.

Spiel: An diesem Samstag, 14 Uhr, empfängt der VfL Osnabrück zuhause den 1. FC Magdeburg. Die nächsten Spiele:

20. Februar (Samstag, 14 Uhr): VfL - 1. FC Magdeburg

27. Februar (Samstag, 14 Uhr): SV Wehen Wiesbaden - VfL

2. März (Mittwoch, 20.30 Uhr): VfL - Dynamo Dresden

6. März (Sonntag, 14 Uhr): Preußen Münster - VfL

Weiterlesen: Joker Menga lässt den VfL Osnabrück jubeln

Geburtstage: 1979 kam Gerd Bohnsack, der an diesem Montag 77 Jahre alt wird, zum VfL. Aus Bielefeld war er gewechselt, mit der Arminia hat er 1974 den Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord geschafft, in Osnabrück löste er Radoslav Momirski ab. Nur dank des Lizenzentzuges für den FC St. Pauli hatte der VfL den Klassenerhalt geschafft. Bonhsack baute mit Erfolg eine neue, stark verjüngte Mannschaft um die Talente Ralf Lehmann und Detlef Olaidotter sowie die St.Pauli-Zugänge Rosenfeld, Feilzer und Tune Hansen auf. Dennoch durfte er trotz des guten achten Platzes nicht bleiben und musste seinen Stuhl für Werner Biskup räumen. Der ehemalige Oberliga-Spieler wechselte zum VfB Oldenburg, den er nach eineinhalb Jahren aber wieder verließ. 1982 übernahm er Tennis Borussia Berlin und wurde nach einem halben Jahr von Hannover 96 aus dem Vertrag gekauft. Im Abstiegskampf der Saison 1983/84 wurde er entlassen und erneut durch Werner Biskup ersetzt. Bohnsack hatte bei „96“ die Mannschaft um Giesel, Hartmann und Hellberg aufgebaut, die 1985 sensationell den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Er beendete seine Trainerlaufbahn – abgesehen von einem Aushilfs-Intermezzo bei Arminia – und konzentriert sich seitdem auf seine Versicherungsagentur. Mit seiner Frau lebt Bohnsack in Hannover.

Mehr: Kiel-Trainer Neitzel: Giftige Attacke gegen Enochs

56 Jahre alt wird heute Jerzy Wijas, der im polnischen Kattowitz geboren wurde. Dort wurde er in der bekannten Nachwuchsabteilung von GKS Kattowitz groß und schaffte schnell den Sprung in die erste Mannschaft. Dort spielte er zusammen mit Christof Hetmanski und Miroslav Dreszer, die er später in Osnabrücker wieder traf. Wijas wuchs zu einem der besten Abwehrchefs Polens heran und wechselte zum Spitzenklub Widzew Lodz. Mit dem Team um den Weltklasse-Spielmacher Zbigniew Boniek wurde er 1982 polnischer Meister. Im Europapokal stieß er mit dem Team bis ins Halbfinale und scheiterte an Juventus Turin, das im Finale dem Hamburger SV unterlag. Nach einem Intermezzo beim israelischen Ersligisten Hapoel Haifa wechselte er ind die Verbandsliga Schleswig-Holstein zum VfB Lübeck, wo er Hans-Dieter Schmidt kennenlernte. Auf Initiative von Schmidt kam er 1992 zusammen mit Dreser und Hetmanski zum VfL. In der Vorrunde war er ein ruhiger, abgeklärter Libero, in der zweiten Saisonhälfte jedoch fiel er etwas ab und konnte den Abstieg der Osnabrücker nicht verhindern. Wijas verließ den VfL und beendete seine Profikarriere.

Geschäftsstelle und Fanshops: Die Geschäftsstelle und der VfL-Fanshop an der Osnatel-Arena sind heute von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Fanshop in der Theaterpassage werden Kunden von 10 bis 18.30 Uhr bedient.

Auswärts-Tickets: In den Fanshops sind Anmeldungen möglich für das Spiel beim SV Wehen Wiesbaden (27. Februar, 14 Uhr). Die Fahrt beginnt am Spieltag um 8 Uhr und kostet 35 Euro (30 Euro für Mitglieder der Fanabteilung).

Heim-Tickets: Im Verkauf sind aktuell Eintrittskarten für die Heimspiele am 20. Februar (Sa., 14 Uhr) gegen den 1. FC Magdeburg und am Mittwoch, 2. März (20.30 Uhr), gegen Dynamo Dresden. Die Tickets sind in den VfL-Fanshops an der Osnatel-Arena und in der Theater Passage, für bereits registrierte Kunden über die Ticket-Hotline (Montag bis Freitag, 8-18 Uhr, und Samstag (10-14 Uhr) erreichbar unter Tel. 01803/018990; (9 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute) und im Online-Shop ( www.lms-ticket.de/vfl-osnabrueck ) erhältlich. Für für Girolive-Kunden gilt wie gewohnt die eigene Hotline (Tel. 0541/3244567). In Abstimmung mit den Sicherheitsträgern werden maximal vier Karten pro Person verkauft. Außerdem gilt eine Postleitzahlensperre für das Bundesland Sachsen-Anhalt für das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg und für Sachsen beim Spiel gegen Dynamo Dresden, aus diesem Bereich können keine Tickets für die Heimbereiche der Osnatel-Arena erworben werden. Eintrittskarten für Gäste sind ausschließlich über die jeweiligen Gastvereine erhältlich.

Ostercamp der Lila-Weißen: 100 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren können vom 21. bis 24. März 2016 am Ostercamp auf der Illoshöhe unter Anleitung des Trainer- und Helferteams des VfL-Juniorenleistungszentrums teilnehmen. Noch sind einige Plätze frei. Die Teilnahme kostet 150 Euro pro Kind bzw. 130 Euro für jedes zusätzliche Geschwisterkind. Mitglieder des Kidsclubs zahlen 140 Euro. Weitere Informationen gibt es auf vfl.de, wo auch eine Online-Anmeldung möglich ist.


0 Kommentare