Der Tag beim VfL Osnabrück VfL Osnabrück: Ex-Stürmer Detlef Olaidotter wird 58

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Osnabrück. Nicht in Osnabrück, sondern wohl irgendwo in Süddeutschland feiert Ex-VfL-Stürmer Detlev Olaidotter heute seinen 58. Geburtstag. Eine Freude gemacht haben die VfL-Profis und Trainer Joe Enochs indes auch einer 50-jährigen Osnabrückerin, indem sie ihr zu Weihnachten einen Kalender mit allen Geburtsdaten der Kicker überreichten.

Ein Präsent zu Weihnachten: Es war der neue Vize-Präsident Sascha Heise, der den Kontakt vermittelt hat zwischen der 50-jährigen Petra, Bewohnerin einer betreuten Wohngruppe in der Stadt, und den Aktiven des VfL Osnabrück. Zur Weihnachtsfeier war die Gelegenheit gekommen, Petra ihren Wunsch zu erfüllen, nämlich einen Kalender auszufüllen mit allen Geburtsdaten der Profis sowie Autogrammen und einer persönlichen Widmung, sodass die VfL-Anhängerin das Präsent pünktlich zu Heiligabend unter ihrem Weihnachtsbaum vorfand – einschließlich eines neuen VfL-Schals. „Sie hat sich Weihnachten unheimlich gefreut und konnte ihr Glück kaum fassen“, berichtete Petras Schwester Ingrid den NOZ-Medien und sagt vielen Dank für die Hilfe bei der gelungenen Überraschung. Weiterlesen: Stürmer des VfL backen mit Ameos-Bewohnern

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstagan Detlef Olaidotter: Der Ex-Stürmer des VfL Osnabrück feiert heute seinen 58. Geburtstag. Er war bekannt und beliebt in Osnabrück, nicht nur wegen seiner langen blonden Haare: Der gelernte Maurer absolvierte 144 Punktspiel-Einsätze für die Lila-Weißen, zuerst in der zweigeteilten 2. Bundesliga Nord von 1979 bis 1981, danach in der eingleisigen 2. Bundesliga von 1981 bis 1983. Olaidotter, der als 21-Jähriger vom Lüneburger SK zum VfL gekommen war, etablierte sich schnell zum Stammspieler und erzielte in dieser Zeit 17 Tore. Zeitzeugen erinnern sich besonders an die blonde Mähne des auffälligen Stürmers, der seine Stärken im Dribbling hatte, das er oft suchte. Im Gegensatz zu seinem gleichaltrigen und in den damaligen Tagen äußerst treffsicheren Sturmduo-Kollegen Horst Feilzer (71 Spiele für den VfL, 45 Tore) fehlte ihm aber manchmal die Effektivität. Schlagzeilen machte er im Dezember 1989, als er mit Ersatztorwart Uwe Seiler im Training aneinandergeriet: Weil die anderen Spieler und die Trainer Handgreiflichkeiten aber verhindert hatten, verabredeten sich die beiden zum Treffpunkt vor dem Trainingsgelände nach dem Duschen, um das auf ihre Weise zu klären. Das veranlasste Trainer Werner Biskup, die beiden für das Spiel bei Werder Bremen (1:3) zu suspendieren und ihnen eine Geldstrafe aufzubrummen.

Olaidotter wechselte nach seiner VfL-Zeit zu Waldhof Mannheim in die Bundesliga, wo er aber kaum über den Status eines Einwechselspielers hinauskam. Somit ging es nach nur einer Bundesliga-Saison (2 Tore) zurück in die 2. Bundesliga – zu den Stuttgarter Kickers. Dort spielte er noch bis 1988 (79 Spiele, 17 Tore), bevor er seine Karriere wegen eines Kreuzbandrisses beenden musste. Olaidotter arbeitete in der Folge als Trainer verschiedener Amateurvereine im Raum Stuttgart ( zuletzt wurde er bei er SpVgg 07 Ludwigsburg vor etwa einem Jahr entlassen )– zudem leitet er eine nach ihm benannte Fußballschule.

Einige kleine nette Anekdoten zu „Olai“, wie ihn die Fans riefen, lieferte vor ein paar Jahren der in Osnabrück aufgewachsene Satiriker Martin Sonneborn im Interview mit den NOZ-Medien: „Feilzer hat alle Tore geschossen und Olaidotter keine. Er ging immer nur auf die Eckfahne zu und spielte sich und den Gegner schwindelig. Trotzdem hat er das Tor des Jahrhunderts geschossen“, so Sonneborn, der sich erinnert: „Es ist leider nicht aufgezeichnet worden, sonst wäre der Mann weltberühmt. Er hat bei einem Flugkopfball den Ball verfehlt – wie so oft –, hat sich dann nach hinten umgedreht und musste voll Erstaunen mit ansehen, wie seine eigene angewinkelte Hacke aus Versehen den Ball traf und ins Tor beförderte. Ewig unvergesslich sind mir: erstens dieses Tor und zweitens Olaidotters Gesichtsausdruck dabei (hier geht es zum Interview mit Sonneborn).“

Geschäftsstelle und Fanshops: Die Geschäftsstelle und der Fanshop am Stadion schließen ab sofort und auch über Weihnachten und Neujahr; erst ab dem 13. Januar läuft der Normalbetrieb. Der Fanshop in der Theaterpassage ist an Silvester bis 13 Uhr geöffnet, am 3. Januar beteiligt sich der VfL am verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr). Nach der Inventur am 4. Januar (komplett geschlossen) gelten in der Theaterpassage ab dem 5. Januar 2016 die üblichen Öffnungszeiten von 10 bis 18.30 Uhr.

Tickets: Bereits im Verkauf sind die Karten für die beiden ersten Heimspiele im neuen Jahr: Am 23. Januar (Samstag, 14 Uhr) geht es gegen den VfR Aalen, am 5. Februar (Freitag, 19 Uhr) gegen den FC Energie Cottbus.

Winterfahrplan:

19. bis 3. Januar: Urlaub

4. Januar: Trainingsstart

8. Januar: VfL - SF Lotte (Anlage BW Schinkel, Gretescher Weg), Anstoß 14 Uhr

9. Januar: SC Verl - VfL (Anlage in Rheda-Wiedenbrück), Anstoß 14 Uhr.

10. Januar: Hallenturnier in Flensburg (16.30 Uhr, Zweitligist Arminia Bielefeld und eine Schleswig-Holstein-Auswahl als Vorrundengegner)

11. Januar: Abflug nach Belek/Türkei ins Trainingslager

13. Januar: Testspiel in Antalya, VfL - FC Wil (2. Schweizer Liga), Anstoß 15 Uhr

17. Januar: Testspiel in Antalya, VfL - FK Qäbälä (1. Aserbeidschanische Liga, letzte Saison Platz drei, bekannt aus der UEFA Europa League, wo das Team in einer Gruppe mit Borussia Dortmund spielte und zweimal gegen den BVB verlor (1:3, 0:4). Von BVB-Keeper Roman Weidenfeller („I think we have a grandios Saison gespielt“) versehentlich als Qualaba tituliert.)

23. Januar; Erstes Punktspiel 2016 gegen VfR Aalen.

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