Mit den Lila-Weißen durch den Tag Zugfahrt und Ticket für sieben Euro: U18, auf nach Bremen!

Von Sportredaktion

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Von 1990 bis 1996 gehörte Igor Bulanov zum Kader des VfL Osnabrück. Hier ist der gebürtige Moskowiter im gelben (!) VfL-Trikot beim Zweitliga-Duell mit Hannover 96 und Bernd Heemsoth zu sehen. Am gestrigen Sonntag ist er 52 Jahre alt geworden. Foto: Imago/RustVon 1990 bis 1996 gehörte Igor Bulanov zum Kader des VfL Osnabrück. Hier ist der gebürtige Moskowiter im gelben (!) VfL-Trikot beim Zweitliga-Duell mit Hannover 96 und Bernd Heemsoth zu sehen. Am gestrigen Sonntag ist er 52 Jahre alt geworden. Foto: Imago/Rust

Osnabrück. Ein freier Montag zum Durchschnaufen – und dann beginnt der Endspurt vor der Winterpause. Fünf Spiele, zwei davon zu Hause. Zwei Partien finden freitags unter Flutlicht statt – leider unter dem des Gegners. Am morgigen Dienstag beginnt der Countdown für das Spiel am Samstag (14 Uhr) bei der U23 des SV Werder Bremen. Und wir tragen einen Geburtstags-Glückwunsch von Sonntag nach – auf russisch…

Training: An diesem Montag ist frei, Dienstag und Mittwoch stehen jeweils zwei Einheiten auf dem Plan. Bereits am Freitag reist der VfL – nach dem Nachmittagstraining – nach Bremen. Anstoß am Samstag ist um 14 Uhr auf dem legendären Platz 11 am Weserstadion, der inzwischen ein schmuckes, kleines Stadion geworden ist.

Fanshops:Fanshops: Der Fanshop am Stadion ist wie gewohnt montags und dienstags geschlossen. In der Theater-Passage ist der Shop heute von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Glückwunsch! Er war der erste russische Spieler in der Geschichte des VfL Osnabrück: Igor Bulanov feierte am Sonntag seinen 52. Geburtstag. Anfang 1990 wurde auf Initiative von Rolf Schafstall verpflichtet. Bulanov brachte glänzende Meriten mit: Er hatte für Dynamo Moskau und Lokomotive Moskau in der sowjetischen Staatsliga und im Europacup gespielt. Schnell war zu sehen, warum: Bulanov war ein technisch starker, disziplinierter Profi mit einem starken linken Fuß. Er bestritt von 1990 bis 1996 knapp 100 Punktspiele für den VfL und war ein zurückhaltender, zuverlässiger, vielseitiger Spieler mit einer guten Einstellung. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn trainierte er ein Jahr die Amateure des VfL, eher er zum SV Bad Rothenfelde wechselte. Miit seiner Familie ist Igor in Versmold heimisch geworden, in der Unternehmensgruppe des ehemaligen VfL-Präsidenten Hartwig Piepenbrock hat er auch beruflich Karriere gemacht. Seine sportliche Liebe gilt zwar auch dem Fußball, den er als stiller Beobachter verfolgt, aber inzwischen vor allem dem Golf. Als Aktiver und als ehrenamtlicher Funktionär ist er dem Golf-Club Schulten-Hof Peckeloh eng verbunden.

Sonstiges: Ein besseres Weihnachtsgeschenk kann es für VfL-Freunde nicht geben: Unter dem Titel „Fußlümmel und Lila-Weiße“ ist vor wenigen Tagen ein Buch erschienen, das die Frühgeschichte des VfL Osnabrück und seiner Vorgänger-Vereine in brillanter Aufmachung präsentiert. Auto Heiko Schulze, in der Stadt bekannt als eine Kenner der Stadthistorie und als leidenschaftlicher VfL-Anhänger, ist für die Texte verantwortlich; Reinhard Stiehl für die Gestaltung und Bernhard Lanfer vom VfL-Museum steuerte Dokumente, Fotos, Reliquien und Briefe sowie einen außergewöhnlichen Dachbodenfund: Die handschriftlichen und mit vielen Fotos versehenen Aufzeichungen des Osnabrücker Fußball-Museums waren die Initialzündung des Projekts.

Das Buch kostet 18,99 Euro und ist hier zu haben: In den Fanshops des VfL am Stadion und in der Theaterpassage, bei Bücher Wenner (Große Straße), in der Tourist-Info der Stadt (Krahnstraße) sowie auf dem Versandweg (b.lanfer@vfl.de).

Am 14. Dezember (19 Uhr) findet im Foyer der Osnabrück-Halle eine Lesung statt, zu der auch etliche Spieler und Verantwortliche aus dem aktuellen Team erwartet werden.

Lila-Weiße on Tour: Zum Spiel in Bremen werden zwei Busse eingesetzt; Abfahrt ist am 21. November um 11 Uhr vor der Westtribüne der Osnatel-Arena. Besonderheit: Neben dem Bus für klassische Fans wird in dem zweiten Gefährt eine „moderate Auswärtsfahrt“ angeboten. „Anstatt ausgelassener Jugendlicher und neumoderner Musik, gibt es entspannte Atmosphäre und angenehme Gesellschaft. Auch wenn die Bezeichnung es vermuten lässt, eine Altersgrenze gibt es nicht. ´Der Youngtimer´ ist für all diejenigen gedacht, die in ruhiger und gepflegter Atmosphäre Auswärtsspiele genießen wollen“, erklärt die Fanabteilung den neuen Service. Die Kosten sind in beiden Bussen gleich: 12 Euro für Mitglieder der Fanabteilung, 17 Euro für andere Fans. Anmeldungen in beiden Fanshops.

Eine alkohol- und nikotinfreie U18-Fahrt mit dem Zug hat das Fanprojekt organisiert. Treffpunkt für Fans, die jünger sind als 18, ist am Samstag um 10.15 Uhr am Hauptbahnhof. Der Preis ist ein Schnäppchen: Für sieben Euro gibt es die Fahrt und das Ticket. Anmeldungen an: fanprojekt@osnabrueck.de

Tickets: In den Fanshops gibt es Eintrittskarten für die Partie in Bremen. Die Stehplätze kosten neun Euro (Ermäßigungsberechtigte zahlen fünf Euro). Sitzplatzkarten gibt es nur an den Tageskassen am Stadion „Patz elf“ in Bremen.


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