Neuwahl des Vizepräsidenten VfL Osnabrück: Jahreshauptversammlung am 22. November

Das Präsidium des VfL Osnabrück mit Uwe Brunn, Hermann Queckenstedt und dem nun ausscheidenden Christoph Ehrenberg bei der Jahreshauptversammlung 2014. Foto: Helmut KemmeDas Präsidium des VfL Osnabrück mit Uwe Brunn, Hermann Queckenstedt und dem nun ausscheidenden Christoph Ehrenberg bei der Jahreshauptversammlung 2014. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Jetzt ist er da, der Termin für die Jahreshauptversammlung 2015 des VfL Osnabrück e.V.: Am Sonntag, 22. November – der Tag nach dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen II – treffen sich die Vereinsmitglieder ab 11 Uhr in der Gesamtschule Schinkel.

Auf der Tagesordnung stehen neben Infos aus den Breitensportabteilungen die mit Spannung erwarteten Berichte über die wirtschaftliche und sportliche Entwicklung der Profifußball-KGaA. In diesem Zusammenhang ist der Tagesordnungspunkt 13 nicht uninteressant: Dort steht ein sogenanntes „zustimmungspflichtiges Geschäft“ zur Abstimmung: ein der Profifußball-KGaA gewährtes Darlehen soll nicht an den e.V. zurückgeführt werden, sondern als Kapitalrücklage in die KGaA eingestellt werden. Hierbei dürfte es sich über das unter anderem bereits in einigen Ratsbeschlüssen zitierte Darlehen über etwa 1,1 Millionen Euro handeln.

Durchgeführt wird auch die Neuwahl eines Vizepräsidenten. Der bisherige Vizepräsident Christoph Ehrenberg, der den Verein in den letzten Jahren durch unruhige Zeiten geführt hatte , ist zuletzt aus gesundheitlichen Gründen in der Öffentlichkeit kaum noch in Erscheinung getreten. Ehrenberg wollte vor einem Jahr schon zurücktreten, machte aber nach dem kurzfristigen Rückzug von Reinhard Stiehl, der vor seiner möglichen Wahl im November 2014 Drohbriefe erhalten hatte, doch noch weiter (hier der Bericht von der letzten JHV).

Ehenberg soll nach einem einstimmigen Vorschlag des Präsidiums und des erweiterten Präsidiums auf der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden. Neue Bewerber für das offene Amt des Vizepräsidenten werden vom Wahlausschuss des VfL Osnabrück in diesen Tagen geprüft, bevor sie sich auf der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen können.

Nichts ändern soll sich vorläufig an der Satzung des VfL Osnabrück: Vorgebrachte Änderungsanträge sowohl seitens des Präsidiums, als auch seitens der Mitglieder Axel Balzer und Stefan Kinasch, wurden jeweils von den Antragsstellern selbst bis zur Jahreshauptversammlung 2016 zurückgestellt. Damit werden diese ein weiteres Mal verschoben: bereits bei der JHV 2014 waren sie nicht zur Abstimmung gekommen (hier der Liveticker der letzten JHV zum Nachlesen).

„Nachdem satzungsändernde Anträge in früheren Jahreshauptversammlungen zum Unmut vieler Mitglieder nicht beraten wurden, hat der Verein im Frühsommer 2015 eine eigene Kommission einberufen, um die Satzung grundlegend zu überarbeiten“, teilte der VfL dazu mit und ergänzte: „Dieses Vorhaben konnte zum Jahresende 2015 nicht abgeschlossen werden. Die seinerzeitigen Antragsteller haben daher ihre jeweiligen Anträge auf die Jahreshauptversammlung 2016 zurückgestellt, weil deren Inhalte zunächst in der Satzungskommission mit dem Ziel eines einheitlichen Satzungsvorschlags behandelt werden sollen.“ Weil die Antragsteller ihre Anträge alle zurückgezogen haben, wird über die Fortschritte der Satzungskommission durch deren Vorsitzende Monika Keller auf der JHV nur informiert, aber nicht abgestimmt.


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