VfL-Fans: „Je suis TCM“ Mit Augenzwinkern: T-Shirt-Botschaft für Merkens

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Ab sofort zu haben: Das Fan-Shirt für Tom Christian Merkens. Foto: Screenshot SpreadshirtAb sofort zu haben: Das Fan-Shirt für Tom Christian Merkens. Foto: Screenshot Spreadshirt

Osnabrück. Auch so kann man reagieren auf den medialen Hype rund um den Schubser von Tom Christian Merkens: Zwei VfL-Fans aus Osnabrück haben mit einer Prise Ironie ein T-Shirt gestaltet und bieten es zum Verkauf an – wobei der Erlös gespendet wird.

„Je suis TCM“ – steht auf dem in lila-weiß gehaltenen Hemd. „Ich bin Tom Christian Merkens“, das ist die Botschaft der Solidarität mit dem VfL-Profi, auf den nach seiner Kurzschlusshandlung eine Menge einprasselt.

Weiterlesen: Der aktuelle Stand im Fall Merkens/Bischoff

Dabei wissen die beiden Urheber natürlich, woher das geflügelte Wort stammt. „Je suis Charlie“ wurde weltweit nach dem Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ zum Begriff der Anteilnahme und Sympathiebekundung.

Die beiden T-Shirt-Macher nutzen den Begriff mit einem ironischen Augenzwinkern und wissen natürlich, das die beiden Anlässe völlig unvergleichbar sind. Ihnen geht es um eine Aufmunterung für Tom Merkens und die Würdigung der Vorgeschichte mit den Langzeitfolgen eines brutalen Fouls von Amaury Bischoff.

Weiterlesen: Die Vorgeschichte vom 1. März 2014

Ernst ist es Ihnen mit der Subline auf dem T-Shirt. „Bild not welcome“ heißt es da in Anlehnung an die Fan-Proteste nach der verunglückten Flüchtlingsaktion von Bild und Bundesliga. Wie viele VfL-Fans haben sie sich geärgert über skandalisierende und fehlerhafte Berichterstattung in vielen Medien über den Fall, insbesondere in der Bild-Zeitung.

Weiterlesen: Die Kritik an der Bild-Berichterstattung aus Osnabrück beim Bildblog.

Verkauft wird das T-Shirt über den Online-Anbieter Spread-Shirt, der Reinerlös in Höhe von 5,49 Euro wird als Spende an das Nachwuchsleistungszentrum des VfL gehen. Man könne davon ja vielleicht ein vorbeugendes Anti-Aggressions-Training finanzieren, merken die beiden augenzwinkernd an.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich Teile der Preußen-Fanszene schon im vergangenen Jahr unter dem Motto „Je suis Amaury“ mit ihrem Spieler Bischoff solidarisiert hatten – und zwar nach dem Foul an Merkens. Was nicht nur in Osnabrück, sondern auch in anderen Teilen des Preußen-Unterstützerkreises nicht so richtig gut ankam.


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