Keine Entscheidung am Montag Fanprojekt Münster stellt Eilantrag beim Verwaltungsgericht

Gegen das Gästeverbot in den beiden Derbys will das Fanprojekt Münster am Mittwoch in Osnabrück demonstrieren. Foto: Gert WestdörpGegen das Gästeverbot in den beiden Derbys will das Fanprojekt Münster am Mittwoch in Osnabrück demonstrieren. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Per Eilantrag beim Verwaltungsgericht Osnabrück versucht das Fanprojekt Münster durchzusetzen, dass die für diesen Mittwoch beantragte und von der Stadt Osnabrück verbotene Demonstration doch noch stattfinden kann.

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Die Stadt Osnabrück hatte den Antrag der Münsteraner Initiative abgelehnt, indes aber eine Kundgebung von 18 Uhr bis 19 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes genehmigt. Dort will das Fanprojekt am Mittwoch – dann steigt ab 18 Uhr in der Osnatel-Arena das Fußballderby der Drittligisten VfL Osnabrück und Preußen Münster – um 17 Uhr einen Demonstrationszug unter dem Motto „Innenministerium: Hände weg vom Fußball! Gegen Gästeverbote und Repressionen!“ starten. Bekanntlich sind in beiden Derbys dieser Saison keine Gästefans zugelassen.

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Der Demonstrationszug soll über den Goethering und Berliner Platz zum Stadion führen. An der Osnatel-Arena soll es dann zu einer Zwischenkundgebung des Fanprojektes kommen. Anschließend ginge es zurück zum Hauptbahnhof, wo um 20.30 Uhr die Demonstration enden würde. Das Fanprojekt rechnet mit 600 Teilnehmern.

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Die Stadt Osnabrück ist vom Verwaltungsgericht aufgefordert, bis zum heutigen Montagnachmittag alle Unterlagen zur ersten Distanz einzureichen und eine Stellungnahme abzugeben, warum sie die Demonstration abgelehnt hat. Die Kammer des Verwaltungsgericht mit drei Berufsrichtern ist dann bemüht, bis Dienstagnachmittag, spätestens aber bis Mittwochvormittag ein Urteil zu fällen. Anschließend besteht noch die Möglichkeit der Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht.


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