Mit den lila-weißen durch den Tag VfL Osnabrück: Der Stress beginnt jetzt

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Ansage: Joe Enochs und David Pisot. Foto: KemmeAnsage: Joe Enochs und David Pisot. Foto: Kemme

Osnabrück. Samstag, Dienstag, Samstag, Mittwoch, Samstag: Jetzt geht es Schlag auf Schlag für die Fußballer des VfL Osnabrück in der Dritten Liga. Heute geht es in den Endspurt der Vorbereitung für die Partien gegen Wiesbaden, in Magdeburg, in Dresden sowie gegen den SC Preußen Münster und in Großaspach.

Warum wird es jetzt stressig? Durch die Verlegung des Magdeburg-Spiels infolge der Länderspiel-Abstellung von Torhüter Marvin Schwäbe stauen sich jetzt die Termine in der Dritten Liga für die Osnabrücker: Die Nachholpartie wurde in die kommende Woche gelegt, in der danach ist der reguläre Wochenspieltag mit der viel diskutierten Ansetzung des Derbys gegen Preußen Münster unter der Woche – wobei inzwischen ja raus ist, dass Gästefans dafür nicht zugelassen werden . Fakt ist in jedem Fall, dass der VfL fünf Ligaspiele in 14 Tagen absolvieren muss – danach wird man die Richtung grob abschätzen können, in die die Reise für den VfL Osnabrück in dieser Saison geht. Sollte das Viertelfinale im NFV-Pokal in Hildesheim tatsächlich auf den 30. September gelegt werden, sind es übrigens sogar sieben Spiele in 21 Tagen – derzeit erscheint allerdings eine Terminierung der Partie frühestens Mitte Oktober als wahrscheinlicher.

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Der Saisonstart in der Liga kann als durchwachsen, aber auch nach dem Trainerwechsel als halbwegs gerettet bezeichnet werden: Nach den beiden Siegen unter Neu-Trainer Joe Enochs geht der VfL mit absolut ausgeglichener Bilanz: (Sechs Spiele, 6:6 Tore, jeweils zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen) in die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten SV Wehen Wiesbaden. Der ist auch eher unterdurchschnittlich in die Saison gekommen: Der SVWW hat einen Punkt mehr als Osnabrück, aber auch schon eine Partie mehr absolviert.

Wie stehen die Vorzeichen beim VfL vor dem Mammutprogramm? Sie könnten besser sein angesichts des bitteren Ausfalls von Simon Tüting, der als neues strategisches Herz des VfL-Spiels vorgesehen war, sich aber im Training das Sprunggelenk gebrochen hat. Ob der zuletzt im Training agierende Testspieler Simon Cziommer (34) dem VfL hier kurzfristig weiterhelfen soll, ist bis dato nicht entschieden worden. Nicht komplett alle Einheiten mitgemacht haben zudem Massimo Ornatelli, Addy-Waku Menga, Marcos Alvarez und Marcel Kandziora – man darf also gespannt sein, mit welchen Kreativspielern Enochs die Hessen unter Druck setzen will. Trainiert wird übrigens heute wie morgen zur Anstoßzeit am Samstag um 14 Uhr.

Was gibt es sonst noch? Dauerkarten, für die restlichen 17 Liga-Heimspiele, unter dem Motto 2.0. Was aber eher das Netz-Branding für Neuauflage ist und weniger der Hinweis darauf, dass zwei Heimspiele bereits hinfällig sind. Dafür sind die Tickets aber auch billiger als zuvor: Die überdachte Sitzplatzkarte (Süd+Nord) für Vollzahler für die restlichen Spiele kostet 350 Euro für Vollzahler, die Stehplatzkarte (Ost, Nord-Ost, West) 140 Euro. Die Komplett-Übersicht über weitere Kategorien und die jeweiligen Ermäßigungen gibt es hier. Zudem gibt es in beiden Fanshops (Öffnungszeiten Theaterpassage: 10 bis 18.30 Uhr, am Stadion: 10 bis 18 Uhr) noch Plätze in den Fanbussen für die Auswärtsfahrten nach Magdeburg am Dienstag (Abfahrt 14 Uhr, Kosten: 29 Euro/Fanabteilung 24 Euro) und Dresden am Samstag (Abfahrt 5 Uhr, Kosten: 43 Euro/Fanabteilung 38 Euro).

Und wir feiern heute: Den ehemaligen VfL-Spieler Michael Wirtz für seinen 51. Geburtstag. Der früh als technisch brillantes Talent zu erkennende Kicker begann seine Laufbahn beim VfB Schinkel. Über den TuS Haste und den OSC kam der aus Osnabrück stammende Wirtz als A-Jugendlicher zum VfL. Dort war er Kapitän der Mannschaft, die 1982/83 Niedersachsenmeister wurde. Danach schafte er den Sprung in das Zweitligaaufgebot von Trainer Carl-Heinz Rühl und erzielte in der Abstiegssaison 1983/84 in 16 Spielen drei Tore. Wirtz verließ den VfL nach dem Abstieg, ging zum VfB Oldenburg und entwickelte sich dort Trainer Hans-Dieter Schmidt zum Stammspieler. Nachdem er sichvon seinem früheren Jugendtrainer Friedel Hoppe 1986 zum SV Eintracht locken ließ, wechselte er im Sommer darauf zur Spvg. Versmold. 1992 kehrte Wirtz zum VfL zurück und wurde unter Trainer Heiko Flottmann zu zentralen Figur in der Amateurmannschaft. Als Einwechselspieler unter Trainer Hubert Hüring schaffte Wirtz zudem sein Comeback in der 2. Bundesliga – achteinhalb Jahre nach seinem Debüt. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft wurde Wirtz von Trainer Werner Biskup in die erste Mannschaft geholt und war zwei Jahre lang Stammspieler. Danach spielte Wirtz noch eine Weile höherklassig für die Sportfreunde Oesede. Seit 1997 ist Wirtz als Trainer im Amateurfußball tätig ( Viktoria GMHütte , TuS Haste,..), aktuell coacht Micky Wirtz den Bezirksligisten VfL Kloster Oesedeunter Neu-Trainer Joe Enochs(hier geht es zur Übersicht der Bezirksliga 5).

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