Legendenabend der Violet Crew Ehemalige VfL-Profis erzählen ihre Pokalgeschichten

Von Daniel Bressler

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Osnabrück. Anlässlich des anstehenden DFB-Pokal-Spiels gegen RB Leipzig lud die Ultragruppierung „Violet Crew“ zu einem Legendenabend ins VfL-Museum der Osnatel-Arena ein. Dabei plauderten die ehemaligen VfL-Profis aus dem Nähkästchen über bedeutende Spiele der langen Pokal-Historie des VfL.

Neben Henning Grieneisen und Nicolas Feldhahn ließen sich die Urgesteine Kalla Diehl, Klaus-Willi „Atze“ Baumanns und Rolf Meyer nicht lange bitten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Burkhard Tillner vom NDR.

Von einer besonderen Begegnung mit Ex-BVB-Profi „Ente“ Lippens berichtete Baumanns. In der dritten Runde im Jahr 1976 schlug der VfL Borussia Dortmund mit 3:1. Baumanns provozierte Lippens dabei, indem er dessen Laufstil imitierte, der einer Ente ähnelte. Diese Aktion erzürnte den Dortmunder derart, dass BVB-Coach Otto Rehhagel ihn aus Schutz vor einem Platzverweis vom Feld nehmen musste.

Das geniale Tor von Angelo Barletta

1978 landete der VfL mit dem 5:4 im Olympiastadion bei Bayern München den wohl wichtigsten Pokal-Erfolg in der Vereinsgeschichte. Baumanns berichtete von der sonderbaren Vorbereitung auf die Begegnung mit den Weltmeistern wie Gerd Müller oder Sepp Maier: Mit einigen Teamkollegen suchte er eine Kneipe auf. „Volker Schock hat uns Junge mitgenommen. Es ist dann nicht bei einem Bier geblieben“, sagte Baumanns.

Diehl erinnerte an sein bedeutendstes Pokalspiel als Aktiver. 1970 musste sich der VfL Bundesligist Eintracht Frankfurt mit den späteren Weltmeistern Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski erst nach Verlängerung geschlagen geben. Diehl selbst schoss das zwischenzeitliche 1:0.

Pokalsensation gegen den HSV

Von den jüngsten Pokalerfolgen erzählte Henning Grieneisen. In der Saison 2009/2010 schaltete der VfL auf dem Weg ins Viertelfinale Hansa Rostock, Borussia Dortmund und den HSV aus. Für Grieneisen war besonders die Partie gegen Rostock sehr wichtig: „Ich saß auf der Tribüne. Der VfL wollte mich damals nur bei einem Weiterkommen verpflichtet.“


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