Gesamtbudget von 8,7 Millionen VfL kalkuliert mit 3,3 Millionen Euro für Spieleretat

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Für seine Mannschaft kalkuliert der VfL in der kommenden Saison mit einem Etat von 3,3 Millionen Euro. Foto: Helmut KemmeFür seine Mannschaft kalkuliert der VfL in der kommenden Saison mit einem Etat von 3,3 Millionen Euro. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Der VfL Osnabrück kalkuliert für die kommende Saison mit einem Gesamtetat von 8,7 Millionen Euro. Davon stehen 3,3 Millionen Euro für den Spieleretat zur Verfügung. Das hat Geschäftsführer Jürgen Wehlend erklärt.

„Damit liegen wir noch unter der 40-Prozent-Marke, die im Sanierungsplan vorgegeben wird“, sagte Wehlend am Mittwoch. Zuvor hatte der DFB dem VfL wirtschaftliche und technisch-organisatorische sowie sicherheitstechnische Leistungsfähigkeit für die 3. Liga attestiert und die Lizenz für die Saison 2015/16 erteilt. Dabei sei nicht nur der Lizenzierungsprozess reibungsloser als im Vorjahr abgegangen, sagte Wehlend, sondern auch das Vertrauen seitens des DFB sei gewachsen. „Wir sind mittlerweile an einem Punkt, wo wir wie alle anderen Klubs behandelt werden“, sagte der VfL-Geschäftsführer. Für die kommende Saison gebe es daher „keine Sonderauflagen, was die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit angeht“.

Dadurch, dass das sportliche Personalbudget noch nicht gänzlich ausgereizt sei, bleibe immer noch ein Spielraum, „auch wenn er nicht riesengroß ist“, sagte Wehlend. In der abgelaufenen Saison hatte der VfL mit 3 Millionen Euro kalkuliert, kam dann aber mit 2,93 Millionen Euro aus – unter anderem, weil zuvor eingeplante Erfolgsprämien mangels Erfolg nicht ausgezahlt wurden.

Auch mit einem Spieleretat von 3,3 Millionen Euro arbeite der VfL noch im Ligavergleich unterdurchschnittlich, erwartet Wehlend. Er beziffert den Etat der Konkurrenz in der vor Kurzem zu Ende gegangenen Saison auf 3,5 Millionen Euro im Schnitt. Zu den Spitzenteams sei die Lücke dabei noch größer, wobei der Erfolg nur in Teilen vom finanziellen Rahmen abhängt. Qualitätsunterschiede ließen sich aber durch die passende Mentalität in der Mannschaft ausgleichen, sagt der Geschäftsführer, in dessen Rahmenplan 24 Spieler im Kader stehen. Davon sollen sechs die Kriterien der U23-Regelung erfüllen.


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