Platz zwölf kein Grund zur Sorge VfL-Trainer Walpurgis: Am Saisonende deutlich besser abschneiden

VfL-Trainer Maik Walpurgis (Mitte) will sich vom momentanen Tabellenplatz zwölf nicht verrückt machen lassen. Foto: Helmut KemmeVfL-Trainer Maik Walpurgis (Mitte) will sich vom momentanen Tabellenplatz zwölf nicht verrückt machen lassen. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Maik Walpurgis wird beim Blick auf die Drittliga-Tabelle nicht nervös: „Damit beschäftigen wir uns jetzt noch nicht“, sagte der Trainer des VfL Osnabrück, dessen Team nach dem 1:1 gegen den MSV Duisburg auf Rang zwölf abrutschte. „Die Tabelle spielt erst am 38. Spieltag wieder eine Rolle. Dann wollen wir deutlich besser stehen als heute.“

Gegen Duisburg hatte der VfL seine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge beendet, aber viele Chancen ausgelassen und sich selbst um einen Sieg gebracht. Nach Marcos Alvarez‘ Führung traf Kingsley Onuegbu nach Abstimmungsproblemen in der Abwehr zum Ausgleich. „Wir dürfen nicht glauben, dass wir gegen die Topmannschaften der Liga keine Chancen zulassen. Das ist vollkommen normal, aber Duisburg hatte relativ wenig Möglichkeiten.“ Ein Blick auf die Kader zeige: „Der MSV hat eine sehr erfahrene Mannschaft. Da sind wir weit weg von Duisburg.“ Die Szene, die zum 1:1 führte, „hätten wir besser verteidigen können“, sagt Walpurgis. „Wir müssen uns die Sicherheit in der Defensive wieder erarbeiten.“ Mit Tobias Willers sei nach seiner Rotsperre aber ein wichtiger Mann zurückgekehrt.

Generell sieht Walpurgis die Entwicklung der Mannschaft positiv: „Unser Weg passt nach wie vor, wenn wir auf die letzten Spiele schauen. In Dresden und Erfurt hatten wir mit bitteren Schiedsrichter-Entscheidungen zu tun, aber unser Weg ist generell in Ordnung.“ Was den fußballerischen Rhythmus betreffe, habe der VfL gegen Duisburg „einen großen Schritt nach vorne“ gemacht. „Der Erfolg wird wieder kommen“, sagt Walpurgis. „Für den großen Aufwand, den wir treiben, werden wir uns wieder belohnen.“

Ob es dazu schon am kommenden Samstag gegen Kiel kommt? Holstein steht nach vier Siegen in Folge auf Platz zwei. „Kiel hat einen überragenden Lauf“, sagt Walpurgis, „aber sie brauchen auch die drei Punkte, um sich oben festzusetzen. Wir haben in unserer jetzigen Situation nichts zu verlieren und finden unseren Rhythmus.“


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