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Konstruktives Gespräch Mitgliederversammlung: Wirtschaftsrat des VfL Osnabrück unterstützt Faninitiative

Von Harald Pistorius

Vertreter des Vertreter des "NfdV" haben sich mit dem Wirtschaftsrat des VfL Osnabrück getroffen. Symbolfoto: Archiv

hp Osnabrück. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfL Osnabrück im Juni 2012 zeichnet sich ab. Der Wirtschaftsrat des Vereins will die Bemühungen der Fan-Initiative „NfdV“ in dieser Richtung unterstützen.

Das bestätigte Hans-Jürgen Fip, der Sprecher des Wirtschaftsrates, einen Tag nach einem Treffen des Gremiums mit „NfdV“-Vertretern. „Es war ein konstruktives Gespräch mit vielen Übereinstimmungen. Beide Seiten waren sich einig, dass es einen prinzipiellen Neuanfang beim VfL geben muss“, sagte Fip über das Treffen, um das die Fan-Vertreter gebeten hatten.

Laut Satzung kann der Wirtschaftsrat beim Präsidium die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beantragen. Das lässt sich auch erreichen, wenn 100 Mitglieder sich dafür aussprechen. Nach Angaben von „NfdV“-Sprecher Daniel Dincher liegen die 100 Unterschriften inzwischen vor: „Bei 100 haben wir aufgehört zu zählen..“

Fip legt Wert auf die Feststellung, dass er vor einer Entscheidung über das weitere Vorgehen mit dem Präsidium sprechen und über das Treffen mit „NfdV“ informieren möchte; das soll Mitte dieser Woche geschehen.

Der Wirtschaftsratssprecher betont, dass eine eventuelle außerordentliche Mitgliederversammlung rein informativen Charakter haben werde: „Anträge auf Satzungsänderungen wird es dort nicht geben. Die notwendigen Beschlussfassungen, vor allem hinsichtlich einer möglichen Ausgliederung des Profifußballs in eine andere Rechtsform, werden bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung im November auf der Tagesordnung stehen.“

Für „NfdV“ bestätigte Dincher die Quintessenz des Gesprächs: „Wir freuen uns darüber und hoffen, dass auf einer Mitgliederversammlung durch eine transparente Informationspolitik des Vereins rechtzeitig vor Beginn der neuen Saison Vertrauen aufgebaut werden kann“.

Die Fan-Initiative wolle dem Verein helfen und stünde jederzeit zur Verfügung: „Es geht nicht um Posten für uns, aber wir wollen dazu beitragen, dass bestimmte Stellen im Verein professionell besetzt werden. Da können wir zumindest einige Vorschläge machen.“ So seien bereits mehrere Menschen an die Fan-Initiative herangetreten, die sie für interessant und kompetent halte. Aus dem Fußballgeschäft seien diese jedoch nicht (Korrektur eines früheren Artikels an dieser Stelle).