VfL-Spieler selbstkritisch „Unsere Fehler wurden eiskalt ausgenutzt“

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Enttäuschung pur: VfL-Kapitän Alexander Dercho (l.) und Stürmer Stanislav Iljutcenko.Enttäuschung pur: VfL-Kapitän Alexander Dercho (l.) und Stürmer Stanislav Iljutcenko.

Halle. Die Fähigkeit zur Selbstkritik hatten die Fußballer des VfL immerhin nicht verloren. Kapitän Alexander Dercho stimmte ein in den Tenor derer, die das verlorene Match ursächlich als selbst verschuldet charakterisierten. „Wir haben die Partie in der ersten Halbzeit verloren. Nämlich dadurch, dass wir bei zwei Standardsituationen nicht auf der Höhe waren. Dabei hatte es vorher klare Zuteilungen gegeben“, äußerte der Linksverteidiger, der mit seinem Team erst in der zweiten Halbzeit zu spielerischer Linie fand.

Derchos Partner auf der linken Seite, Michael Hohnstedt, erkannte: „Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt und vor allem vor der Pause nicht den Ball in unseren Reihen halten können. Mit dem 0:2 war es schwer zurückzukommen, aber wir haben uns den Allerwertesten aufgerissen.“

Für Tobias Willers stand fest, dass die Hallenser gerade im ersten Durchgang aggressiver agiert und den Ball gut laufen gelassen haben. Das Urteil des Innenverteidigers: „Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir verdient verloren.“

Für Francky Sembolo war die Tour nach Halle eine Reise in die Vergangenheit – bekanntlich hatte er in der Rückrunde der vergangenen Saison mit sieben Toren in 13 Spielen maßgeblichen Anteil am sicheren Klassenerhalt des HFC. Auch wenn es bei seiner Einwechslung nach 34 Minuten einige Pfiffe gab, so wurde er insgesamt doch freundlich aufgenommen und erhielt sogar ein Adventspräsent. Dennoch schlug ihm der Ausgang der Partie aufs Gemüt: „Es hätte eine schönere Rückkehr werden können, aber unsere Fehler sind nun einmal eiskalt ausgenutzt worden.“


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