Stimmen zum Spiel Die Spieler des VfL Osnabrück zur Niederlage gegen Halle

Von Christian Hesse

Die Enttäuschung nach dem 1:2 gegen Halle war deutlich sichtbar. Foto: KemmeDie Enttäuschung nach dem 1:2 gegen Halle war deutlich sichtbar. Foto: Kemme

Osnabrück. Am Ende hat es nicht gereicht und der VfL Osnabrück verliert beim Halleschen FC mit 1:2. Die Spieler sind vor allem mit den ersten 45 Minuten unzufrieden. Die Stimmen zum Spiel.

Massimo Ornatelli (Torschütze zum 1:2):

„Die beiden Standardsituationen in der ersten Hälfte haben das Spiel entschieden. Im Großen und Ganzen ist die Niederlage bitter, aber unserer eigenen Dummheit geschuldet. Da haben wir einfach gepennt. In der zweiten Hälfte sind wir besser rausgekommen und hatten unsere Torchancen. Es war nicht einfach mit einem 0:2 aus der Kabine zu kommen. Wir haben uns vorgenommen, es besser zu machen. Die Qualität war war dann auch da. Am Ende ist es bitter mit leeren Händen nach Hause zu fahren.“ (Hier lesen Sie die Zusammenfassung des Spieles)

Tobias Willers (Innenverteidiger):

„Aufgrund der ersten Hälfte haben wir verdient verloren. Wir sind nicht ins Spiel gekommen. Halle war aggressiver und hat den Ball gut laufen lassen. Bei den zwei Gegentoren aus Standardsituationen hatten wir eine klare Zuordnung. Das kann man sicher deutlich besser verteidigen.“

Michael Hohnstedt (Linksaußen):

„Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Hälfte haben wir nicht das geboten, was wir uns vorgenommen hatten und konnten die Bälle nicht in unseren Reihen halten. Bei den Gegentoren waren wir nicht nah genug an den Gegenspielern dran. Mit dem 0:2 war es schwer, wieder zurückzukommen. Wir haben uns den Arsch aufgerissen und in der letzten halben Stunden alles versucht. Da haben wir gezeigt, was wir eigentlich können. Das Spiel haben wir in der ersten Hälfte verloren.“

Francky Sembolo (Rückkehrer an alte Wirkungsstätte):

„Es hätte eine schönere Rückkehr werden können. Es ist bitter, aber wir haben verdient verloren. Unsere Fehler bei den Standards hat Halle eiskalt ausgenutzt. Es hat bei uns die Bissigkeit im Spiel gefehlt. Mit dem 0:2- Rückstand wollten wir noch mal Dampf machen. Am Ende hat es nicht gereicht. Wir müssen im nächsten Spiel von Beginn mehr auf Sieg spielen und unser Spiel durchsetzen.“ (Lesen Sie hier, was die Trainer zum Spiel gesagt haben.)