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Liveticker zum Nachlesen Den VfL Osnabrück hat es erwischt: 1:2-Schlappe in Halle

Von Alfons Batke


Halle/Saale. Nichts zu holen für den VfL Osnabrück beim Halleschen FC. Das Team von Trainer Maik Walpurgis musste nach sieben Spielen ohne Niederlage erstmals als Verlierer vom Platz.

Vor gut 5000 Besuchern bezog Lila-Weiß mit 1:2 (0:2) die sechste Saisonschlappe, die trotz einer Leistungssteigerung nach der Pause nicht mehr abgewendet wurde. Der VfL schaffte es trotz numerischer Überlegenheit in der letzten halben Stunde nicht, wenigstens noch ein Unentschieden mitzunehmen.

Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen.

Aufstellung und Taktik: Der VfL begann aufgrund der Verletzung von Menga im 4-2-3-1, also mit Iljutcenko als einziger Spitze. Die zentrale Position im Mittelfeld geht an den jungen Wagener, der allerdings schon nach 34 Minuten durch Sembolo ersetzt wird. Walpurgis kehrt zum bewährten 4-4-2 zurück. Die Hallenser setzt auf den gefährlichen Furuholm als Mann im Sturmzentrum und den bei Standards sehr effektiven Gogia als treibende Offensivkraft. (Lesen Sie hier: Das sagen die Spieler zum Spiel)

Tore und Höhepunkte: Nach der guten Startphase kassierte der VfL bereits in der 13. Minute das 0:1, als Innenverteidiger Engelhardt nach einem Eckstoß von Gogia den Ball über die Linie drückte. Torwart Heuer Fernandes sah dabei nicht sehr gut aus. Auch das 0:2 resultierte aus einem Gogia-Standard, dessen Freistoß Kapitän Kruse per Kopf veredelte. Kurz vor dem Pausenpfiff traf der ehemalige Bundesliga-Spieler Banovic das Lattenkreuz.

Als sich die Hallenser selbst dezimierten (Ampelkarte für Rau), kam der VfL durch einen tollen Ornatelli-Freistoß von halblinks zum Anschluss (65.).

Spielverlauf: Der VfL begann offensiv, hatte durch Pisot schon in der 2. Minute eine veritable Chance. Furuholm leitete die Direktabnahme allerdings zur Ecke. Der Finne Furuholm hatte zwischen den beiden HFC-Toren zweimal die Gelegenheit zum zweiten Treffer (24., 33.), scheiterte aber zweimal knapp. Zwingende VfL-Möglichkeiten blieben selten, einzig Iljutcenko (38.) bewegte sich in der Nähe des Anschlusstreffers.

Auch in der zweiten Hälfte fanden die Osnabrücker zunächst zu keinem effektiven Spiel, sondern sahen sich weiteren HFC-Attacken ausgesetzt. Heuer Fernandes verhinderte mit Paraden gegen Kruse (50.) und Banovic (51.) Schlimmeres. Das erste Lebenszeichen der zweiten Halbzeit war eine Mini-Chance durch Sembolo, der an einer Hereingabe von Hohnstedt vorbei rutschte (61.). Nach dem Anschlusstor von Ornatelli verhinderte Heuer Fernandes gegen Brügmann den dritten Treffer. Wenig später hatte der eingewechselte Kandziora auf dem Fuß, doch Torwart Königshofer reagierte glänzend (79.).

Wertung: Gegen einen starken Gegner fehlte es dem VfL diesmal an Klasse, um das Spiel nach der Pause zu wenden. (Lesen Sie hier: Das sagen die Trainer zur Niederlage des VfL Osnabrück)