Menga steht im Kader VfL-Maxime: Nicht mit leeren Händen

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Will seinem Team helfen: VfL-Torjäger Addy Menga steht im Kader für das Spiel in Halle. Foto: Helmut KemmeWill seinem Team helfen: VfL-Torjäger Addy Menga steht im Kader für das Spiel in Halle. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Die Frage des Tages war schnell beantwortet. Addy Menga saß mit im Bus, der sich am Freitagnachmittag auf den Weg in Richtung Sachsen-Anhalt machte. Maik Walpurgis, Trainer des Drittliga-Dritten VfL Osnabrück, bestätigte vor dem Auftritt an diesem Samstag (14 Uhr) beim Halleschen FC: „Addy wird im Kader sein. Alles andere wird sich unmittelbar vor dem Spiel entscheiden.“ Der VfL hat einen guten Lauf und ist nach sieben Spielen ohne Niederlage in der Spitzengruppe der Liga angekommen.

Welches Ziel verfolgt der VfL? „Wir behandeln den Gegner mit dem nötigen Respekt und halten ihn für stärker, als die gegenwärtige Platzierung als Vierzehnter es ausdrückt. Was in Halle los sein kann, haben wir im letzten Jahr beim 0:2 erlebt. Allerdings wollen wir etwas Zählbares mitbringen“, sagte Walpurgis vor dem Trip gen Osten. Wichtig wäre dabei das Mitwirken des zuverlässig treffenden Menga, der mit zehn Erfolgen zusammen mit dem Dresdener Justin Eilers die Torschützenliste anführt. Nach dem 3:1-Sieg über VfB Stuttgart I I, wo Menga der Führungstreffer gelang, pausierte der Stürmer wegen muskulärer Probleme. Das Abschlusstraining überstand er ohne erkennbare Schwierigkeiten, sodass eine gewisse Zuversicht für seinen Einsatz besteht.

Welche Alternativen hat der Trainer? Sollte Menga doch passen müssen, wäre ein Systemwechsel mit nur einer Spitze (Stanislav Iljutcenko) vorstellbar. Im 4-2-3-1 könnte dann Youngster Maximilian Wagener die zentrale offensive Position übernehmen. Denkbar ist aber auch ein Einsatz von Francky Sembolo in der Startelf, dann als zweite Spitze. Das Terrain ist ihm bestens vertraut, in der Rückrunde der letzten Saison war er maßgeblich mit sieben Toren am souveränen Klassenerhalt der Hallenser beteiligt. Als weitere offensive Alternative steht Kevin Freiberger bereit.

Worauf ist beim HFC zu achten?Der seit sieben Jahren wirkende Trainer Sven Köhler muss in Toni Lindenhahn, Björn Ziegenbein, Selim Aydemir und Sören Bertram gleich vier leistungsstarke Mittelfeldspieler ersetzen; auch der vom VfL Osnabrück gewechselte Verteidiger Florian Krebs fällt verletzungsbedingt aus. Köhler hat Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt zum Innenverteidiger umfunktioniert, Beobachter sprechen von einer stabileren Defensive in den letzten Wochen. Als offensiver Dreh- und Angelpunkt gilt der frühere St. Paulianer Akakia Gogia, in der Spitze ist der Finne Timo Furuholm, in dessen Drittliga-Vita 48 Treffer bilanziert werden, gesetzt.

Und wie geht’s nun aus?

Mit einem 1:1 kann der VfL gut leben.


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