Jahreshauptversammlung am Sonntag VfL-Wahlausschuss bekräftigt Votum einstimmig

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Tagungsort des VfL Osnabrück am Sonntag: Das Hörsaalgebäude der Universität in der Kolpingstraße. Foto: Moritz MünchTagungsort des VfL Osnabrück am Sonntag: Das Hörsaalgebäude der Universität in der Kolpingstraße. Foto: Moritz Münch

Osnabrück. Der VfL Osnabrück ist bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag (11 Uhr) auf Großandrang eingestellt. Im Hörsaal des Universitäts-Gebäudes II an der Kolpingstraße wird das neue Präsidium gewählt. Trainer Maik Walpurgis präsentiert erstmals öffentlich sein sportliches Langzeitkonzept.

Mit einem einstimmigen Votum hat der Wahlausschuss am Montag „nach eingehender Beratung“, wie es in einer Erklärung heißt, seinen Vorschlag für die Wahl am Sonntag bekräftigt: Hermann Queckenstedt als Präsident, Uwe Brunn und Reinhard Stiehl als Vizepräsidenten: „Der Wahlausschuss glaubt, im Sinne des Vereins eine gute Entscheidung für das Präsidium getroffen zu haben.“ Damit reagierte der Ausschuss auf einen bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18. November verabschiedeten Antrag, der keine satzungsänderne Kraft und keine rechtliche Bindung hat. Demnach soll der Wahlausschuss nur die grundsätzliche Eignung von Präsidiumskandidaten sowie ihre „sittliche Reife“ prüfen und gegebenenfalls mehrere Kandidaten zur Wahl zulassen. Mit dem antiquierten Begriff der „sittlichen Reife“, der im Antrag steht, wussten einige Mitglieder des Gremiums im übrigen wenig anzufangen. Der Wahlausschuss ruft die Mitglieder ausdrücklich auf, zahlreich an der Wahl am Sonntag teilzunehmen.

Für zusätzliches Interesse an der Jahreshauptversammlung dürfte der Vortrag von Maik Walpurgis sorgen. Der Chefcoach des VfL hat mit dem Trainerteam unter Einbeziehung des Nachwuchsleistungszentrums ein integriertes sportliches Langzeitkonzept entwickelt, das er kürzlich dem Aufsichtsrat präsentierte und nun den Mitgliedern vorstellt. Außer Walpurgis wird einen Tag nach dem Spiel beim Halleschen FC die Profimannschaft an der Versammlung teilnehmen.

Im Universitätsgebäude an der Einmündung der Schlossstraße in die Kommenderiestraße – nebenan sind die Familienbildungsstätte und die Kultkneipe Balou – hat der VfL optimale Bedingungen. Der Hörsaal hat 500 Plätze und ist mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Sollte der Andrang diese Kapazität überschreiten, können über 200 Mitglieder die Versammlung in zwei weiteren Räumen per Video/Audio-Übertragung verfolgen. Ein WLAN-Netz ist vorhanden.

Die Leitung der Versammlung soll die Osnabrücker Rechtsanwältin Monika Keller übernehmen. Die Spezialistin für Aktien- und Gesellschaftsrecht ist VfL-Mitglied und war bei der Versammlung im Mai Protokollführerin; bei der „Außerordentlichen“ am 18. November stellte sie den – nicht angenommenen – Antrag, der Verein möge sich eine Wahlordnung erarbeiten.

Im zweiten Teil der Versammlung stehen 19 Anträge des Präsidiums auf der Tagesordnung, in denen es um Präzisierung und Änderung von Formulierungen in der Satzung geht. Dazu kommen fünf Anträge von Mitgliedern. Experten gehen davon aus, dass die Versammlung mindestens bis zum späten Nachmittag dauert.


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