„Tappen im Dunkeln ist beendet“ VfL Osnabrück: Merkens-Comeback rückt näher

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det Osnabrück. Der Mittelfeldspieler des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück klingt richtig erleichtert: „Das Tappen im Dunkeln ist beendet. Das Problem ist ausfindig gemacht“, sagt Tom Merkens.

Knapp acht Monate sind seit dem üblen Foul von Amaury Bischoff (Preußen Münster) im Derby ins Land gestrichen. Am kommenden Donnerstag wird Merkens in Augsburg im Rahmen einer Arthroskopie Narbengewebe im lädierten Sprunggelenk, das Auslöser der Belastungsschmerzen in den letzten Wochen war, operativ entfernt. „Dr. Manfred Thomas, der Spezialist für Sprunggelenkverletzungen in der Hessingpark-Clinic, ist sich ziemlich sicher, dass ich dann endlich schmerzfrei belasten kann“, so der 24-Jährige eine knappe Woche vor der Nachoperation.

Merkens spricht von einem kleinen 20- bis 25-minütigen Eingriff, der unkompliziert sei: „Danach muss ich den Fuß voraussichtlich nur zwei, drei Tage lang ruhig stellen.“

Anschließend beginne eine weitere, etwa sechswöchige Reha. „Im Dezember kann ich voraussichtlich mit dem individuellen Training beginnen.“ Und dann spräche alles dafür, dass der Blondschopf im Januar im Mannschaftskreis in die Restrundenvorbereitung startet.

„Es ist hart, so lange nicht mit dabei sein zu können“, sagt Merkens. Er habe sich aber ständig kleine Ziele gesetzt und immer versucht, positiv zu denken. Nun sieht es so aus, als rücke das große Ziel näher: Das Comeback der Kreativkraft, auf das der Trainer, die Mannschaft und die Fans sehnsüchtig warten. „Der lange Ausfall vom Tom ist sehr bitter – für ihn, aber auch für uns“, sagte VfL-Coach Maik Walpurgis am Dienstag.


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