26-Jähriger will sich empfehlen VfL: Falkenberg ist schmerzfrei –„Stehe bereit“

Von Benjamin Kraus

Kim Falkenberg. Foto: imagoKim Falkenberg. Foto: imago

Osnabrück. Die gute Nachricht zuerst: „Ich kann wieder schmerzfrei spielen und stehe für die Profis bereit“, sagt Kim Falkenberg. Der Rechtsverteidiger des VfL Osnabrück hat seinen Riss des muskulären Bindegewebes aus der Vorbereitungspartie in Lotte endgültig auskuriert und würde sich „ohne Bedenken fit fühlen“ für 90 Minuten Drittliga-Fußball.

„Die letzten Prozente, die mit an Wettkampfhärte noch fehlen, muss ich mir im Spiel selbst holen“, sagt der 26-Jährige, der wegen seiner komplizierten Verletzung die gesamte Vorbereitung verpasst hatte und in den letzten vier Wochen bereits dreimal die komplette Distanz im Oberligateam absolvierte – aber nicht am Sonntag beim 2:0 gegen den VfL Oldenburg. „Dort dürfen wir nur wenige Spieler einsetzen, die älter als 23 sind – diesmal hat Andreas Glockner die Praxis bekommen“, sagt Falkenberg, der stattdessen individuell an Schnelligkeit und Kraft arbeitete.

Da es während der englischen Woche wenig Gelegenheit gegeben habe, sich im Training zu empfehlen, freut sich der Neuzugang vom 1. FC Saarbrücken auf die am Dienstag beginnende Trainingswoche sowie auf die zwei Wochen danach, wo aufgrund der Länderspielpause viele Einheiten anstünden. „Spätestens danach hoffe ich, wieder in der Dritten Liga auflaufen zu dürfen“, formuliert Falkenberg sein persönliches Ziel.

Dass seine Genesung noch länger gedauert habe als ursprünglich geplant, sei neben der Schwere des Faszinenrisses – so das medizinische Fachwort – auch auf den Plan zurückzuführen, sich einmal richtig auszukurieren. „Ich hatte ja auch erst im Januar eine Fuß-OP wegen einer Verletzung am Außenknöchel. Deshalb hat man mich länger rausgenommen, um mir einfach mal richtig Zeit für die Regeneration zu geben - es kann ja nicht der Sinn der Sache sein, dass ich von einer Verletzung in die Andere stolpere“, erklärt Falkenberg.