Die Noten für die Spieler Bester Mann beim VfL Osnabrück: Daniel Heuer Fernandes:

Von Benjamin Kraus

Bester Mann war beim Spiel gegen die SpVgg Unterhaching: Daniel Heuer Fernandes. Foto: RuizBester Mann war beim Spiel gegen die SpVgg Unterhaching: Daniel Heuer Fernandes. Foto: Ruiz

Unterhaching. Der VfL Osnabrück hat es spannend gemacht - und dann doch mit 4:3 gewonnen. Hier sind die Noten für die Spieler.

Daniel Heuer Fernandes: Schuldlos an allen drei Gegentoren, zeigte gleich in der zweiten Minute bei der Klasse-Parade gegen Voglsammer seine Qualitäten. Note: 2

Tobias Willers: Defensiv und offensiv mit Licht und Schatten - einige wichtige gewonnene Zweikämpfe, aber auch einer der Akteure, die beim ersten Gegentor nicht energisch genug zu Werke gingen. Note: 3, 5

Davide Grassi: Eine Macht im Zweikampf und im Kopfballspiel. Sah zu Unrecht Gelb nach einer schauspielerischen Einlage eines Hachingers. Nicht immer allerdings funktionierte die Abstimmung mit seinen Nebenleuten in der Abwehr, die generell einige Lücken offenbarte. Note: 3

David Pisot: Solide im Zweikampf, sicher in der Spieleröffnung. Gab Voglsammer bei dessen zweiter Großchance im Vollsprint gut Druck, ohne Foul zu spielen - ganz wichtig in dieser Szene. Note 2, 5

Alexander Dercho: Immer noch weit von seiner Form des letzten Jahres entfernt. Einige krumme Abspiele, einige schwache Flanken. Aber keine ganz krassen Fehler. Note: 4

Stephan Thee: Merklich motiviert gegen den Ex-Verein, zeigte einige gelungene Aktionen mit dem Absatz, brachte Frische auf die Bahn. Note: 2, 5

Nicolas Feldhahn: Zweimal cool vom Elfmeterpunkt, noch öfter präsent in entscheidenden Momenten im Zentrum. Einmal eine Konterchance leichtfertig verdaddelt durch schwache Ballannahme. Note: 2, 5

Christian Groß: Hatte seine beste Aktion ganz am Ende des Spiels, als er erst im Mittelfeld den Zweikampf gewann und dann die passgenaue Flanke auf Menga brachte. Ansonsten stets engagiert, nur nicht immer mit dem richtigen Timing. Note 3

Marcel Kandziora: Sehr guter Laufweg beim 1:0, Ball gut mitgenommen und cool vollendet. Zeigte, dass er eine Verstärkung sein kann für die Außenbahn. Note: 3

Stanislav Iljutcenko: Schmiss sich in jeden Lufzzweikampf, gewann auch relativ viele davon. Nicht als Torschütze wichtig, aber mit seinem grenzenlosen Engagement. Note: 2, 5

Addy-Waku Menga: Fast wäre er der tragische Held der Partie geworden - so wurde er der Last-Minute-Held. Engagierte Vorstellung - solche Riesenchancen wie beim Stande von 3:1 sollte er aber nicht allzu oft liegen lassen. Note: 3.

Milad Salem: Eingewechst, brauchte etwas, um ins Spiel zu finden. Einige Ballverluste, einige gelungene Aktionen, einige Male ohne die letzte Konsequenz. Note 4

Michael Hohnstedt: eingewechselt, holte er nach dem 3:3 den aus Frust weggeschlagenen Ball. Im Spiel selbst weniger auffällig. Note: 3, 5

Marcos Alvarez: kam in dsr 85. Minute, nicht zu bewerten.

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